Vicki Baum

  
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Vicki Baum

* 24. Januar 1888
in Wien

† 29. August 1960
in Hollywood

Die Bedeutung von Vicki Baum beruht vor allem auf ihrer Fähigkeit, den Literaturmarkt mit Werken zu versorgen, die den Publikumsgeschmack trafen, aber dennoch unerwartete Wendungen zuließen. Ihre Texte verbinden zeitgemäße Gesellschaftskritik mit erfolgreichen Handlungsmustern, die vor allem die in den 1920er Jahren zu unabhängigem Denken gekommene bürgerliche Frau ansprachen, aber ihre Stellung nicht existenziell in Frage stellten. Die meisten ihrer Romane spielen in Künstlerkreisen und ähnlichen Milieus. Zentrale Themen sind Liebe und Abenteuer. Baum wuchs in einem gutbürgerlichen Elternhaus auf und absolvierte eine musikalische Ausbildung als Harfenistin. Sie heiratete nach einer frühen ersten Ehe 1916 den Dirigenten Hans Lert und arbeitete ab 1926 als Redakteurin in Berlin. Wenn sie sich auch bis zur Geburt ihrer beiden Söhne primär als Musikerin sah, ging sie ihre Schriftstellerei als Handwerk mit großer Professionalität an. 1931 reiste sie wegen der Broadwaypremiere von Menschen im Hotel in die USA und entschloss sich 1932, wegen der drohenden Gefahr für die jüdische Familie, ganz auszuwandern.

 


Dieses Buch liest sich sehr unterhaltend, ich habe es schon vor vielen Jahren gelesen. Es informiert so ganz nebenbei, in eine spannende Autobiographie eingebunden, über die politische und gesellschaftliche Situation während der Lebenszeit von Vicki Baum.

 

Ich wünsche viel Spass beim Lesen.

Sie studierte zunächst Musik in Wien, kam dann als Harfinistin nach Darmstadt und begann ab 1914 nebenbei zu schreiben. Ab 1926 war sie Verlagsangestellte und Zeitschriftenredakteurin in Berlin.
Mit ihrem ersten Roman Stud.chem. Helene Willfüer wurde sie 1929 schlagartig bekannt. Der Erfolg auch ihrer weiteren Werke erklärt sich aus der Aktualität der in ihnen behandelten Probleme und den präzisen Milieuschilderungen. Ihre Romane lassen sich als spannende Unterhaltungsliteratur beschreiben.
Nach der Verfilmung von Menschen im Hotel in Hollywood blieb sie 1931 in den USA, erwarb die amerikanische Staatsangehörigkeit und veröffentlichte weitere Werke in englischer Sprache.
Ihre Bücher waren während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland  verboten.

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