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meine
Zusammenfassung:
Elisabeth lebt mit ihrem Mann, dem Dorfarzt, in einem
sehr alten Haus in einem kleinen Dorf, in Rheinhessen,
vor dem 1. Weltkrieg.
Ihre Ehe ist sehr anstrengend für sie, Geld fehlt
an allen Ecken und Enden, ihr Mann ist wenig angesehen
im Dorf, zuhause vergräbt er sich in seine Untersuchungen
über bestimmte Krankheiten, die die Arbeiter haben,
die in der Fabrik im Ort arbeiten.
Da passiert
eines Tages ein Autounfall, ein bekannter Fabrikant
ist mit seinem Auto unterwegs, sein Chauffeur wechselt
sich mit ihm ab beim Fahren, weiter ist seine Freundin,
eine sehr junge Filmschauspielerin dabei, und ein junger
Boxer.
Sie verunglücken
also in der Nacht, alle sind mehr oder weniger verletzt,
der Chauffeur so schwer, dass er kurz darauf stirbt.
Der Dorfarzt
wird hinzugerufen, der Fabrikant wird verarztet, er
hat nicht viel, und er wird im Haus des Arztes aufgenommen,
wo er im Ehebett untergebracht wird, der Arzt schläft
in der Praxis auf der Liege, die Arztfrau, Elisabeth
auf einem Lehnstuhl im Durchgang des Schlafzimmers zum
Kinderzimmer. (Sie haben ein kleines Mädchen, 6
Jahre alt.)
Das Filmsternchen
wird im Haushalt der verarmten Gutsfamilie aufgenommen,
der Boxer im Haushalt des neureichen Besitzers der Fabrik
des Ortes.
Die Leiche
des Chauffeurs wird vom Chauffeur des Fabrikanten in
der Lagerhalle aufgebahrt.
Es entwickelt
sich nun zwischen Elisabeth und dem Patienten in ihrem
Ehebett eine Liebelei, letztendlich bittet der Patient
Elisabeth zu ihm zu kommen, mit ihm zu kommen, er will
ihr ein schönes Leben bieten. Sie verbringen einen
Kinoabend zusammen, einen Spaziergang, küssen sich
auch, aber sonst passiert nichts. Und sie sagt zu. -
Ja, sie ist sehr unzufrieden mit ihrem kargen Leben,
ihr Mann, der Arzt, übersieht sie meistens, sie
ist eigentlich hauptsächlich da, um die Praxis
und den Haushalt zu putzen, mit immer viel zu wenig
Geld, das, falls mal vorhanden, der Arzt für medizinische
Geräte ausgibt.
Als sie schließlich
nach dieser langen Nacht, in der sie mit dem Patienten
herumgelaufen war, nachhause kommt, möchte sie
ihrem Mann ihren Entschluss mitteilen. - Er ist verzweifelt,
spricht endlich mit ihr, tja und nach diesem lange fälligen
Gespräch schwankt sie zunächst, ihn zu verlassen,
ist unschlüssig. -
Bis sie letztendlich
doch bei ihm bleibt, und bei einem letzten Treffen mit
dem Patienten, der längst wieder gesund ist, teilt
sie diesem auch ihren Entschluss mit.
Ja, dieser
ist eigentlich mehr erleichtert als erschüttert,
und sie trennen sich für immer.
Elisabeth bleibt
bei ihrem Mann und ihrer Familie.
Allerdings
war noch etwas geschehen, das das Wesen des Arztes wesentlich
verändert hatte; er hatte das verletzte Gesicht
der Schauspielerin ja verarztet und bei der Begutachtung
eines herbeigerufenen Spezialisten stellte sich heraus,
dass er das hervorragend gemacht hatte und mit diesem
berühmten Professor hat er lange interessante Gespräche,
bekommt auch interessante berufliche Aussichten angeboten...usw.
Also seine
im Ort immer verkannten ärztlichen Fähigkeiten
bekam er endlich von einem Professor anerkannt und sein
Selbstbewusstsein war damit sehr gestärkt worden.
Das ist ein sehr leicht zu lesendes,
altes Büchlein, aber dennoch spannend und sehr
interessant.
Spielt in alter Zeit, man kann
sich gar nicht mehr vorsellen, wie damals alles so war.
Ich wünsche viel Spass beim Lesen. |

Sie
studierte zunächst Musik in Wien, kam dann als
Harfinistin nach Darmstadt und begann ab 1914 nebenbei
zu schreiben. Ab 1926 war sie Verlagsangestellte und
Zeitschriftenredakteurin in Berlin.
Mit ihrem ersten Roman Stud.chem. Helene Willfüer
wurde sie 1929 schlagartig bekannt. Der Erfolg auch
ihrer weiteren Werke erklärt sich aus der Aktualität
der in ihnen behandelten Probleme und den präzisen
Milieuschilderungen. Ihre Romane lassen sich als spannende
Unterhaltungsliteratur beschreiben.
Nach der Verfilmung von Menschen im Hotel in Hollywood
blieb sie 1931 in den USA, erwarb die amerikanische
Staatsangehörigkeit und veröffentlichte weitere
Werke in englischer Sprache.
Ihre Bücher waren während der Zeit des Nationalsozialismus
in Deutschland verboten.
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