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Meine Zusammenfassung
Zunächst mal die Gegend, Shetland-Insel, wo ist die ? Nördlich von
England liegen diese kleinen Inseln.
Die Art der Menschen unterscheidet sich m.E. sehr von den Menschen
in England. - Das alles wird in diesem Krimi, der in sehr reizvoller
Gegend spielt, die auch sehr schön beschrieben wird, hervorragend
thematisiert.
Die Geschichte beginnt, als ein Kind zur Welt kommt. - Wer die Eltern
sind usw. ist erst später Thema Alle Leute auf diesem kleinen Teil
dieser Insel sind entweder verwandt, oder sehr gut bekannt. Jeder
kennt jeden, hat schon mal was mit jedem zu tun gehabt. - Und natürlich
gibt es auch wohlhabende, und weniger wohlhabende. - Alle Charaktere
kommen vor, aber eben mit dieser besonderen Eigenart dieser Shetland-Insel-Bewohner.
Da ist ein altes Haus, etwas abgelegen. -
Da wohnt eine alte Frau, sie ist Witwe, Mima genannt. Und auf ihrem
Grundstück finden Grabungen statt; eine Wissenschaftlerin (Hattie),
die ihre Doktorarbeit darüber verfassen will, ist mit ihrer jungen
Assistentin Sophie dabei, zu graben, einiges freizulegen. Sie hofft,
auf einige alte Mauern zu stoßen, die beweisen, dass genau an dieser
Stelle mal ein großes Gebäude war, das sich mit Handel beschäftigte.
Da stoßen sie plötzlich auf ein Skelett-Teil….. - Mima kommt dazu,
erblasst. Aber die beiden Archäologinnen können sich keinen Reim
darauf machen.
Da geschieht eines Tages ein Unglück….ob es ein Unglück, ein Unfall,
oder gar Mord war ? - Mima wird aufgefunden, gestorben durch eine
Schussverletzung….. - Ihr Neffe, ein Clouston, soll aus Versehen
beim Hasenjagen Mima getroffen haben, als sie nachts draußen herumlief…
Mima hatte sich mit Hattie, der Doktorandin, angefreundet. Hattie,
ein ganz mageres kleines Persönchen, dessen Geschichte auch aufgegriffen
wird; magersüchtig, psychisch sehr labil, lange Zeit selbstmordgefährdet….Ihre
Geschichte wird dann später aufgerollt. Hattie, im Gegensatz zu
ihrer Assistentin Sophie, die feierte, sich sofort den Jungs auf
der Insel zuwandte, immer frohen Mutes, gutaussehend, war eher zurückhaltend,
in sich gekehrt.
Da gibt's einen Prof, bei dem sie ein Jahr vorher mal bei Ausgrabungen
unterstellt war……und der ist auch hier wieder aufgetaucht, er ist
auch hier ihr Chef. - Bei den Grabungen war auch eine Tochter von
Mima, Evelyn, dabei, als freiwillige Helferin, eine Clouston. -
Die Cloustons wohnten auch auf der Insel, hatten aber - wie üblich
hier - ihr Haus freistehend, und sie hatten ein riesiges Haus…..Der
Mann von Evelyn war durch einen Unfall oder Krankheit, ist unwichtig,
behindert. Der Sohn eben soll Mima aus Versehen erschossen haben.
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Jetzt kommt Sandy ins Spiel, ein junger Polizist, ein Enkel von
Mima. - Er ist bei den Ermittlungen dabei, die aber ein Polizist
der ihm übergeordnet ist, leitet. - Sandy hatte immer ein gutes
Verhältnis zu Mima, und er hatte sie auch gefunden, als sie tot
da lag.
Und dann gibt es wieder eine Tote, gefunden in der Grube, wo die
Ausgrabungen stattfinden…. Mehr davon nicht von mir über den Inhalt,
sonst würde ich zuviel verraten….
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Die Autorin
"Ann Cleeves, geboren in Herfordshire, lebt mit ihrem
Mann und zwei Kindern in West Yorkshire und ist Mitglied des "Murder
Squad", einem illustren Krimi-Zirkel. Für die "Nacht der Raben"
gewann Ann Cleeves 2006 die weltweit wichtigste Auszeichnung der
Kriminal-Literatur - den "Duncan Lawrie Dagger Award".
Kurzbeschreibung
Klappentext:
"Raue Landschaft, dunkle Geheimnisse Whalsay: ein kleines,
beschauliches Eiland. Teil der Shetlandinseln. Nur 1030 Einwohner,
die sich vom Fischfang ernähren. Jeder kennt jeden, jeder weiß über
alles Bescheid. Die perfekte Idylle. Bis eines Tages die alte Mima
tot aufgefunden wird. Angeblich war es ein Jagdunfall. Doch Detective
Jimmy Perez ist sich da nicht so sicher. Kurze Zeit zuvor war bei
Ausgrabungen auf Mimas Land ein Skelett gefunden worden. Mima war
beim Anblick der Knochen erbleicht, hatte jedoch kein Wort gesagt.
Als wenige Tage später die Leiterin der Ausgrabungen tot aufgefunden
wird, weiß Perez, dass irgendetwas auf der kleinen Insel nicht stimmt.
Welches Geheimnis verbirgt die Gemeinde der Hochseefischer im hohen
Norden? "
Buchdaten
ISBN-10:3-8052-0876-6 EAN:9783805208765 Erscheinungstermin:Juli
2009 Verlag:Wunderlich Einband:gebunden Sprache:Deutsch
Seiten:432
Übersetzer:Anja Schünemann
Reihe:Shetland-Quartett
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Meine
abschließende Bemerkung
Eine sehr angenehm zu lesende Geschichte, die in sehr reizvoller
Umgebung spielt, mit Menschen, wie wir sie gar nicht kennen. Sie
haben ihre ganz eigene Art, ihre eigene Geschichte, auf diesen Shetland-Inseln.
Vom Charakter her ähneln sie für mich mehr den Isländern als den
Engländern. Ursprünglich gab es dort viele Fischer, Fischereibetriebe,
und alle diese Leute waren sehr wohlhabend.
Aus
dem normalen Frauenbild fällt das von Mima heraus. - Als junge Frau,
die sehr früh Witwe wurde, führte sie ein aufregendes Leben, hatte
vermutlich zahlreiche Liebhaber, eine schöne Frau, aber keiner wusste
so ganz genaues über sie. - Und: sie hatte damals mit einem Norweger,
der mit ihrem Mann auf See war, irgendeine Liebesgeschichte….Und
dieser Norweger verschwand damals auch spurlos…
Als sie dann älter wurde, lebte sie sehr zurückgezogen in ihrem
alten Haus, das nicht grade gepflegt war …..also auch hier wieder
eine Außenseiterin. Was es damals auf sich hatte, als ihr Mann ganz
jung angeblich im Meer ertrunken ist, wird auch thematisiert, und
hier gibt sich ein hochinteressanter Zusammenhang mit der heutigen
Geschichte….
Das geht zurück bis zum 2. Weltkrieg, wo Norweger eine Antinazibewegung
hatten, und auch ihre kleinen Schiffe auf den Shetland-Insel landeten.
Auch das wird sehr interessant eingeflochten, und es ergeben sich
letztendlich sogar spannende Zusammenhänge..
Und
diese Cloustons werden eine nicht geringe Rolle spielen, wenn es
um das Aufdröseln dieses Falles geht.
Ein Fall war es dann nämlich, als immer klarer wurde, es sind keine
Unfälle…… nur: welche Zusammenhänge, welche Motive mögen dahinter
stecken? -
Alles sehr undurchsichtig, vieles wurde geheim gehalten auf dieser
Insel, viel unter vorgehaltener Hand geäußert…. Zusammenfassend
ist dieser ganze Krimi hochinteressant geschrieben.
Die
Autorin verzichtet auf jegliche Aufreißerei, oder auf die oft bei
Krimis üblichen Klischees.
Gleichbleibend
- niemals ganz hochspannend, aber dennoch immer Spannung auf mittlerer
Flamme haltend, versteht sie es, an das Buch zu fesseln.
Mit Hinterfragung von Motiven, Charakteren, Infrastrukturen, Geschichte
und vielen Informationen was Archäologie betrifft. Und nicht zuletzt
durch eine sehr verzwickte Auflösung des Falls, wo der Leser wirklich
selbst nicht drauf kommt…
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