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Miles erzählt von Anfang an sein Leben. Er
schildert seine Kindheit und Jugend, wie er Baker und die ganzen
grossen Musiker kennengelernt hat und schliesslich anfangs in kleinen
Bands in Negerlokalen spielt, wie er beginnt in New York Musik zu
studieren, was er davon hält, (eigentlich gar nichts)...., das
Studium auch abbricht, eigene Kompositioen schreibt und spielt......er
beschreibt toll die Szenerie der 40iger, 50iger, 60iger
Jahre..........und vor allem wie er es als *Schwarzer* erlebt. Die
Sprache ist eine typische *Slang-Sprache*. Vom Übersetzer nicht
immer glücklich gelungen......vermute ich mal.
Aber vor allem ist interessant, wie er die Entwicklung des Bebop
und des Jazz in dieser Zeit erlebt und mitgestaltet. Immer wieder
verfällt er irgendeinem Gift, Alkohol, Drogen, Rauschgift aller
Coleur.....jahrelang am Boden, rappelt er sich wieder auf,
verfällt wieder usw, kehrt wieder zur Musik
zurück.........seine familiären Bindungen, Ehen, Kinder, sind
teilweise katastrophal.. |
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Miles Davis (Miles Dewey Davis
III) wird am 25.Mai 1926 in Alton, Illinois, geboren. Ein Jahr
später zieht seine Familie in den Süden nach East St. Louis,
eine Kleinstadt am Ostufer des Mississippi. Die Familie Miles hat sich
innerhalb von zwei Generationen nach Abschaffung der Sklaverei
etabliert und ein Vermögen erarbeitet. Der Vater von Miles ist
Zahnarzt und Großgrundbesitzer. Zu seinem dreizehnten Geburtstag
bekommt Miles eine Trompete geschenkt. Er macht schnell Fortschritte
und zwei Jahre später ist er schon in der lokalen Jazz-Szene aktiv.

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Dieses
Buch ist hochinteressant, spannend, und trotz seiner 620 Seiten
(Taschenbuchausgabe) schnell zu lesen. Und selbst wenn man kein Jazz-
oder Musik-Fan ist, ist es interesssant; es gibt einen Einblick in die
Szene schwarz-weiss, wie sie vor 50 Jahren war......und dann bis in die
80iger, oder 90iger Jahre hinein.
Am 28.09.1991 verstarb Miles in Santa Monica, Kalifornien.
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