|
Friedrich
Dürrenmatt, geb. 05.01.1921 in Konolfingen
bei Bern als Sohn eines Pfarrers. Studium der Theologie
und Philosophie in Bern und Zürich. Zeichner,
Graphiker und Illustrator. 1951-53 Theaterkritiker
der Weltwoche (Zürich),
freier Schriftsteller in Neuchatel. 1967-69 künstlerischer
Berater, Direktionsmitglied und Regisseur am Basler
Stadttheater. 1970-72 Berater am Schauspielhaus
Zürich. 1969 Mitherausgeber und Miteigentümer
der Wochenzeitung Sonntagsjournal. Zürcher
Woche . Einer breiten Öffentlichkeit
wurde Dürrenmatt als Erzähler, Hörspieldichter
und Dramatiker bekannt. Innerhalb seiner prosaischen
Arbeiten schuf er neben heiteren Werken eine besondere,
in der deutschsprachigen Literatur sonst kaum bekannte,
von Poe und Chesterton beeinflusste Art des doppelbödigen
Kriminalromans. |
|
Ist ein sehr interessantes und spannendes
Büchlein!
Ich glaube, mein erstes von Dürrenmatt, weiß es aber
nicht sooo genau.
Ein Kriminalkommisär, Matthäi, auf der Höhe seiner
Karriere angelangt, bekommt das Angebot in Jordanien zu arbeiten. Jedoch kurz
vor dem Abflug entscheidet er sich, nicht abzufliegen und dem Fall nachzugehen,
der gerade passiert ist; ein *Schuldiger* wurde bereits verhaftet, aber er ist
sich sehr unschlüssig, ob er das so durchgehen lassen kann. Es spricht sehr viel
dafür, dass der Beschuldigte wirklich der Mörder ist......aber.
Interessant ist, dass Dürrenmatt in diesem Buch seine
Geschichte sehr abwandelt vom ursprünglichen Drehbuch zum Film "Es geschah am
hellichten Tag" - und auch erklärt, wie und warum Kriminalromane so und nicht
anders geschrieben werden, oder auch die Filme.
Es ist sehr interessant, wie er das am Ende des Buchs
erklärt.
|
|