William Faulkner

 

 

faulkner_die_unbesiegten

 

Romane
Soldatenlohn - Soldier's Pay (1926) Moskitos - Mosquitoes (1927) Sartoris (1929) Schall und Wahn - The Sound and the Fury (1929) Als ich im Sterben lag - As I Lay Dying (1930) Die Freistatt - Sanctuary (1931) Licht im August - Light in August (1932) Wendemarke - Pylon (1935) Absalom, Absalom! (1936) Die Unbesiegten - The Unvanquished (1938) Wilde Palmen und Der Strom - The Wild Palms (1939) Das Dorf - The Hamlet (1940) Go Down, Moses (1942) Griff in den Staub - Intruder in the Dust (1948) Requiem für eine Nonne - Requiem for a Nun (1951) Eine Legende - A Fable (1954) Die Stadt - The Town (1957) Das Haus - The Mansion (1960) Die Spitzbuben - The Reivers (1962)

 

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Klappentext:
"Dieser Roman führt in die Frühgeschichte von Yoknapatawpha County zurück, Faulkners Landschaft des Südens, der die Indianer den Namen gaben: langsam durch Flachland fließendes Wasser. Die Geschichte des sagenhaften Colonel John Sartoris wird zu einer abenteuerlichen Chronik des amerikanischen Bürgerkriegs. William Faulkner hat "Die Unbesiegten" als geradlinigsten und spannendsten seiner Romane zur ersten Lektüre empfohlen.

Meine Zusammenfassung:

Es ist die Geschichte der Familie von John Sartoris, erzählt von seinem Sohn, der zusammen mit einem schwarzen Jungen aufwächst, der genau so alt ist wie er; die beiden machen alles zusammen, sind wie Brüder.
Der Colonel ist im Krieg, die Großmutter trägt die Last und die Verantwortung für Haus und Hof. Als die Blauen unterwegs sind, um die Häuser und Höfe zu plündern, lässt sie das Silber und die Wertsachen vergraben, und das Vieh in einer entfernten Koppel unterbringen, das sie aber wieder ausgraben, als sie sich auf die Flucht begeben.

Da werden sie ihrer Pferde und Maulesel beraubt, die Großmutter beschafft sich von den Blauen einen Brief, worin der Befehl enthalten ist, der Überbringerin ihre Pferde und Maultiere zurückzugeben, bzw. sie zu ersetzen.

Mit diesem Brief, den sie hundertfach kopieren, verschafft sich die Großmutter nach und nach hunderte von Tieren. Sie lässt sie von ihren Leuten bei den Blauen klauen, um sie dann denen selbst wieder zu verkaufen. Die Großmutter macht das nicht, um sich selbst zu bereichern, sondern gibt allen Südstaatlern, die durch die Blauen ihre Tier verloren hatten, die Tiere, führt genau Buch usw.
Als sie einem Betrug aufdeckt, sucht sie zusammen mit ihren Enkeln den Betrüger, wird bei dieser Aktion getötet.
Die beiden Jungs, der Sohn von John Sartoris und sein schwarzer Freund suchen den Mörder der Großmutter, finden ihn auch und rächen sich grausam an ihm.

Doch diese Tötung oder dieser Mord belastet Johns Sohn und seinen Freund ihr Leben lang. - Als John selbst sehr viel später von einem Kontrahenten erschossen wird, sucht sein Sohn den Mörder auf. Alle erwarten von ihm, dass er den Mord an seinem Vater rächt. Er kann jedoch den Mörder nicht erschießen. - Nach einem kurzen Gespräch erschießt sich der selbst.

 

 

William Faulkner
(1897-1962)

 

Er wurde am 25.09.1897 in New Albany/Mississippi geboren. Sein Vater war Schatzmeister der Staatsuniversität von Oxford, die der Dichter nach Rückkehr aus dem ersten Weltkrieg, an dem er in der kanadischen Luftwaffe teilnahm, in den Jahren 1919 bis 1921 besuchte.

LiteraturNobelPreis 1949.

DieBestenHundertBücher enthalten seine Romane "Absalom, Absalom" und "The Sound and the Fury".

Literaturnobelpreis 1949

Pulitzer-Preis 1955 und

1963 National Book Award 1955

 

Verfilmungen eigener Werke
1933 - The Story of Temple Drake - Regie: Stephen Roberts (mit Miriam Hopkins) 1933 - Today We Live - Regie: Howard Hawks (mit Joan Crawford und Gary Cooper) 1937 - Slave Ship - Regie: Tay Garnett (mit Warner Baxter, Wallace Beery und Mickey Rooney) 1938 - Submarine Petrol - Regie: John Ford 1949 - Griff in den Staub (Intruder in the Dust) - Regie: Clarence Brown 1955 - Land der Pharaonen (Land of the Pharaohs) - Regie: Howard Hawks - (mit Jack Hawkins und Joan Collins) - Faulkner schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Harold Jack Bloom 1958 - Duell in den Wolken (The Tarnished Angels) - Regie: Douglas Sirk - (mit Rock Hudson) - Vorlage: Roman "Wendemarke" 1958 - Der lange, heiße Sommer (The Long, Hot Summer) - Regie: Martin Ritt (mit Paul Newman, Joanne Woodward und Orson Welles) 1959 - Fluch des Südens (The Sound and the Fury) - Regie: Martin Ritt (mit Yul Brynner und Joanne Woodward) - Vorlage: Roman "Schall und Wahn" 1961 - Geständnis einer Sünderin (Sanctuary) - Regie: Tony Richardson (mit Lee Remick und Yves Montand) - Vorlage: Romane "Sanctuary" und "Requiem for a Nun" 1969 - Der Gauner (The Reivers) - Regie: Mark Rydell (mit Steve McQueen) 1972 - Heute und morgen und in alle Ewigkeit (Tomorrow) - Regie: Joseph Anthony (mit Robert Duvall) 1985 - Flammender Sommer (The Long, Hot Summer) - Regie: Stuart Cooper - Remake von "Der lange, heiße Sommer" 1997 - Der Strom (William Faulkner's Old Man) - Regie: John Kent Harrison.

 

 

Wie alle Romane, die ich bisher von Faulkner gelesen habe, fällt seine Erzählkunst auf. Aber nicht nur das; auch sein hoher ethischer Anspruch an das Menschsein verarbeitet Faulkner meisterhaft in seinen Romanen, insbesondere in diesem.

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