William Faulkner

 

 

faulkner_licht_august_buchtitel

 

Romane
Soldatenlohn - Soldier's Pay (1926) Moskitos - Mosquitoes (1927) Sartoris (1929) Schall und Wahn - The Sound and the Fury (1929) Als ich im Sterben lag - As I Lay Dying (1930) Die Freistatt - Sanctuary (1931) Licht im August - Light in August (1932) Wendemarke - Pylon (1935) Absalom, Absalom! (1936) Die Unbesiegten - The Unvanquished (1938) Wilde Palmen und Der Strom - The Wild Palms (1939) Das Dorf - The Hamlet (1940) Go Down, Moses (1942) Griff in den Staub - Intruder in the Dust (1948) Requiem für eine Nonne - Requiem for a Nun (1951) Eine Legende - A Fable (1954) Die Stadt - The Town (1957) Das Haus - The Mansion (1960) Die Spitzbuben - The Reivers (1962)

Verfilmungen eigener Werke
1933 - The Story of Temple Drake - Regie: Stephen Roberts (mit Miriam Hopkins) 1933 - Today We Live - Regie: Howard Hawks (mit Joan Crawford und Gary Cooper) 1937 - Slave Ship - Regie: Tay Garnett (mit Warner Baxter, Wallace Beery und Mickey Rooney) 1938 - Submarine Petrol - Regie: John Ford 1949 - Griff in den Staub (Intruder in the Dust) - Regie: Clarence Brown 1955 - Land der Pharaonen (Land of the Pharaohs) - Regie: Howard Hawks - (mit Jack Hawkins und Joan Collins) - Faulkner schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Harold Jack Bloom 1958 - Duell in den Wolken (The Tarnished Angels) - Regie: Douglas Sirk - (mit Rock Hudson) - Vorlage: Roman "Wendemarke" 1958 - Der lange, heiße Sommer (The Long, Hot Summer) - Regie: Martin Ritt (mit Paul Newman, Joanne Woodward und Orson Welles) 1959 - Fluch des Südens (The Sound and the Fury) - Regie: Martin Ritt (mit Yul Brynner und Joanne Woodward) - Vorlage: Roman "Schall und Wahn" 1961 - Geständnis einer Sünderin (Sanctuary) - Regie: Tony Richardson (mit Lee Remick und Yves Montand) - Vorlage: Romane "Sanctuary" und "Requiem for a Nun" 1969 - Der Gauner (The Reivers) - Regie: Mark Rydell (mit Steve McQueen) 1972 - Heute und morgen und in alle Ewigkeit (Tomorrow) - Regie: Joseph Anthony (mit Robert Duvall) 1985 - Flammender Sommer (The Long, Hot Summer) - Regie: Stuart Cooper - Remake von "Der lange, heiße Sommer" 1997 - Der Strom (William Faulkner's Old Man) - Regie: John Kent Harrison.

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Ein Mädchen macht sich von Alabama aus auf den Weg, um denVater des Kindes zu suchen, das sie erwartet. Sie hat irgendwie gehört, er wäre in Jefferson, würde in einer Holzwerkstatt arbeiten. Als sie in Jefferson ankommt, findet sie auch eine solche Werkstatt, aber ihn nicht, sondern dort ist ein Mann, der so ähnlich heißt. Da gibt es auch einen, der Christmas heißt. Er ist weiß, aber in seiner Geschichte taucht einmal die Vermutung auf, er hätte *Negerblut*. Er war ein Findelkind und wuchs bei Pflegeeltern auf. Und es gibt noch einen Mann, der kommt und Arbeit sucht, nämlich genau der, den das Mädchen sucht, es weiß es aber nicht, dass er da ist, sie sieht ihn auch nicht. Es werden zahlreiche Lebensgeschichten der Menschen erzählt, ihre Lebensart, Denkweise, warum sie so geworden sind wie sie sind usw. Faulkner benutzt dazu die jeweilige Sprache der Menschen; so umständlich wie sie scheinbar denken, so lässt er sie sich ausdrücken. Und immer ohne Schlussfolgerungen, also so, dass der Leser diese selbst ziehen muss/kann.

"Das Dunkel, dass Faulkner in diesem großen, dynamisch tragischen Roman beschwört, ist in seinen Tiefen von der prometheischen Fackel der Wahrhaftigkeit geheimnisvoll zuckend durchleuchtet. Faulkner bezeugt hier erneut seinen genialen Blick für die letzten Gründe und Abgründe menschlichen Seins. Dieser große Dichter leitet seine Gestalten von so tief innen her, wie es nur bei Dostojewski und Conrad der Fall ist."

 

 

 

 

 

 

William Faulkner (1897-1962)

 

Er wurde am 25.09.1897 in New Albany/Mississippi geboren. Sein Vater war Schatzmeister der Staatsuniversität von Oxford, die der Dichter nach Rückkehr aus dem ersten Weltkrieg, an dem er in der kanadischen Luftwaffe teilnahm, in den Jahren 1919 bis 1921 besuchte.

LiteraturNobelPreis 1949.

DieBestenHundertBücher enthalten seine Romane "Absalom, Absalom" und "The Sound and the Fury".

Literaturnobelpreis 1949

Pulitzer-Preis 1955 und

1963 National Book Award 1955

 

 

 

 

Ein sehr interessant geschriebenes Buch. Beginnt es noch sehr leicht verständlich/lesbar, so wird es zunehmend komplizierter in Ausdrucksweise und Inhalt, bis es am Ende wirklich nur noch sehr schwer zu verstehen/lesbar wird. Er versucht in meinen Augen, diese Problematik so grundlegend darzustellen, die Entstehung der Gedankengänge der Südstaaten-Menschen zu schildern, ohne sie jedoch als *Entschuldigung* gelten zu lassen. Ein nachdenklich stimmendes Buch, dessen Inhalt in Bezug auf die Negerproblematik ebenso auf jede andere Rassenproblematik übertragen werden könnte.

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