Ken Follett


folett_ken_buchtitel


"1135 überfrisst sich der englische König Heinrich an Neunaugen und stirbt. Seine Tochter Matilda -- sie wäre die erste Frau auf dem Thron -- setzt sich gegen die Herrschaftsansprüche ihres Cousins Stephen zur Wehr. Zwar hatte Heinrich eine ganze Reihe illegitimer männlicher Nachkommen gezeugt; der einzige eheliche Sohn ist jedoch bei einem Schiffsunglück ums Leben gekommen. Neun Jahre lang tobt der Bürgerkrieg in dem einst blühenden England.

Um historische Fakten rankt Ken Follett seine monumentale Story, die sich vom Erbfolgestreit bis 1170, bis zur Ermordung Thomas Beckets unter der Regentschaft Heinrichs II. erstreckt. Im Mittelpunkt der zahlreichen Handlungsstränge steht die Kathedrale von Kingsbridge, Die Säulen der Erde. Dombaumeister Tom Builder möchte hier seinen Lebenstraum verwirklichen. Klosterprior Philip sieht sich den Anfeindungen des verrohten Baron Hamleigh ausgesetzt, der den Bau der Kathedrale zu verhindern sucht und sein Gebiet mit Gewaltexzessen überzieht. Follett malt detailliert die Grausamkeiten jener Zeit aus: Frauen wie die schöne Grafentochter Aliena werden Opfer von Vergewaltigung, es kommt zu Folter und Brandstiftung, zu Morden und Hinrichtungen...."


 


KEN FOLLETT wurde AM 5. JUNI 1949 in Cardiff, Wales, als erstes von drei Kindern des Ehepaares Martin und Veenie Follett geboren.Im Großbritannien der Nachkriegsjahre waren nicht nur Spielsachen Mangelware, sondern die zutiefst religiösen Follett erlaubten ihren Kindern weder Fernsehen, noch Kinobesuche und verboten ihnen sogar, Radio zu hören. So blieben dem jungen Ken zur Unterhaltung nur die unzähligen Geschichten, die ihm seine Mutter erzählte  und die Geschichten und Abenteuer, die er sich in seiner eigenen Vorstellungswelt schuf. Schon früh lernte er lesen; Bücher bereiteten ihm viel Freude und die öffentliche Bibliothek wurde zu seinem Lieblingsort.

Ich hatte nicht viele eigene Bücher und ich war immer dankbar für die Existenz der öffentlichen Bücherei. Ohne frei zugängliche Bücher wäre ich nie zum eifrigen Leser geworden, und wenn man kein Leser ist, ist man auch kein Schriftsteller.“

Als er zehn Jahre alt war, zog die Familie nach London, wo er später seine Schullaufbahn beendete. Anschließend studierte er Philosophie am University College; eine scheinbar ungewöhnliche Wahl für den Sohn eines Steuerinspektors, aber eine nahe liegende für Ken, wenn man seine religiöse Erziehung und die daraus resultierenden vielen Fragen berücksichtigt. Er ist der Überzeugung, dass diese Wahl die Weichen für seine Zukunft als Schriftsteller gestellt hat.

Es besteht eine reale Verbindung zwischen der Philosophie und der Belletristik. In der Philosophie beschäftigt man sich mit Fragen, wie zum Beispiel: ‚Wir sitzen an diesem Tisch, aber ist der Tisch auch wirklich?  Eine blöde Frage, aber beim Studium der Philosophie muss man solche Dinge ernst nehmen und eine über das Gewöhnliche hinausgehende Vorstellungsgabe besitzen. Und diese braucht man auch beim Schreiben von Romanen.

In einem Hörsaal danach zu fragen, was wirklich ist, war eine Sache für Ken  etwas anderes, Ehemann und Vater zu werden. Als seine Freundin Mary schwanger wurde, heiratete das junge Paar am Ende von Kens erstem Semester an der Universität. Im Juli 1968 kam ihr Sohn Emanuele zur Welt.

Das ist nicht das, was man plant, wenn man 18 Jahre alt ist, aber sobald es einmal geschehen war, wurde die Sache recht spannend. Ich fühlte mich doppelt bereichert: Ich verbrachte eine herrliche Zeit an der Universität und zugleich war es auch äußerst aufregend, ein Baby zu haben und sich darum zu kümmern. Wir liebten ihn und er war auch reizend. Er ist es noch immer.“

Es war auch an der Universität, in der hitzigen Atmosphäre der späten Sechzigerjahre, während der Vietnam-Krieg noch geführt wurde, als Ken begann, seine Leidenschaft für Politik zu entdecken.

Es wurde die ganze Zeit über Politik diskutiert. Es hatte den Anschein, als ob Studentenproteste zu einem weltweiten Phänomen geworden seien. Obwohl wir jung und voller jugendlicher Arroganz waren, so glaube ich trotzdem, dass wir im großen und ganzen richtig lagen, wenn man die Kernfragen, für die wir kämpften, betrachtet.

Der Beginn
Im September 1970, gleich nach der Universität, besuchte er einen dreimonatigen Journalistenkurs der ihn auf die Laufbahn des Schriftstellers brachte. Sein erster Job war der des Reporters für die Zeitung South Wales Echo in Cardiff. Nach der Geburt seiner Tochter Marie-Claire 1973 arbeitete er dann als Kolumnist für die Evening News in London.

Als er es nicht zum „forschen Enthüllungs-Journalisten“ brachte, wie er gerne einer gewesen wäre, begann Ken, an den Abenden und Wochenenden Romane zu schreiben. 1974 verließ er die Zeitungswelt und nahm bei einem kleinen Londoner Verlag, Everest Books, eine Stellung an.

Seine Feierabend-Schriftstellerei führte zwar zur Veröffentlichung einiger Bücher, aber keines verkaufte sich gut. Schon in dieser Zeit wurde er vom amerikanischen Literaturagenten Al Zuckerman ermutigt und beraten. Dann kam der Zeitpunkt, an dem sie beide wussten, dass Ken einen potentiellen Bestseller verfasst hatte, und Zuckerman sagte: “Dieser Roman wird große Wellen schlagen und du wirst Steuerprobleme bekommen.


Es beginnt sehr spannend, bleibt spannend....obwohl mir die ausführliche Schilderung dieser ganzen klösterlichen Sachen viel zu  lang erscheint.....und beginnen mich zu langweilen; weil: vieles weiß *man* ja schon, und sooo genau will ich es eigentlich gar nicht wissen.

Muss man drüberlesen....Es sind sehr lange Handlungen in diesen Klöstern, mit ihren ganzen Intrigen, Verschwörungen, Quergeschichten usw.....

werde es nicht fertig lesen......
Es ist trivial, wie schon anfangs von mir erwähnt, nach paar Seiten bereits....
Aber was ich nicht begreifen oder verstehen kann: Dass dieses Werk das 3.meist-gelesene Buch der Deutschen 2004 war!!!! - lach -.
Denn: Selbst die teilweise akribisch ausgeführten architektonischen und statischen Ausführungen dieses Kirchenbaumeisters können die allgemeine Qualtität dieses Buchs nicht aufwerten......und das auch noch auf 1200 Seiten!!!!
Da sind *Bösewichte*, alleine deren immer wiederkehrende Aktivitäten kotzen mich auf die Dauer furchtbar an.....Muss ich nicht lesen, so was.
Ist ja gut, es gibt diese bösartigen Kreaturen, aber sie auf hunderten von Seiten agieren zu lassen, immer wieder dasselbe......echt, ne.

Seltsam, dass der Qualtitätsanspruch der Leute in diesem Land auf dieses Niveau abgesunken ist......(3. Platz bei: des Deutschen liebstes Buch 2004)
und so ein Buch auf der gleichen Liste steht wie z.B. Thomas Mann, Heinrich Böll, Günter Grass....u.n.v.m. -

Oder hat jemand dazu ganz gegensätzliche Ansichten ????

hier gehts direkt zur Diskussion über dieses Buch