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Meine
Zusammenfassung
Day wächst in Maude, Australien auf - in großer Armut und meist
sich selbst überlassen.
Sein
Vater Darwin, ein wortkarger Schotte, hat Days Mutter Emily, eine
begabte jüdische Sängerin, 1935 in Wien geheiratet und ist bald
darauf mit ihr nach Australien ausgewandert.
Die
Mutter leidet an einer schweren Krankheit, und Day kann sie nur
noch durchs Fenster sehen, wo sie, ans Bett festgebunden, mit einem
Löffel im Mund am Schreien gehindert, da liegt.
Day
ist zwölf, als seine Mutter stirbt. Heimlich hatte er seinen Vater
beobachtet, wie er die Mutter dann in der Erde verbuddelt hat.
Noch
am selben Tag reitet Day fort von zu Hause - er weiß nicht, dass
er Abschied nimmt, er weiß nur, dass er nie mehr zurückkehren will.
Er arbeitet als Pferdetrainer, wird ein erfolgreicher Jockey, und
eines Tages soll er als Jockey ein wertvolles Pferd nach Amerika
bringen, und bei dieser Gelegenheit wandert er nach Amerika aus.
In
Maryland begegnet er einem Mädchen, Callie, einer hervorragende
Reiterin, die ziemlich verrückt agiert; mit ihrer wie ein kokettes
Spiel anmutenden Art, der pausenlos wechselnden Nähe und Distanz
gegenüber Day.
Sie
hat ein Ziel, sie möchte der erste weibliche Jockey der Welt werden.
Worte werden nie viel gewechselt, auch Callie scheint ein Geheimnis
zu hüten.
Aber
das Zusammensein mit Callie bringt Day dazu, seine Vergangenheit,
die für ihn im grauen Nebel der Erinnerung in Australien liegt,
zu hinterfragen und zu klären. Schließlich kehrt er nach Australien
zurück.
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David Francis, in Australien geboren und aufgewachsen,
ist Rechtsanwalt.
Zur Zeit lebt und arbeitet er in Los Angeles.
Er hat sein Land bereits mehrmals erfolgreich bei
internationalen Reitturnieren vertreten.
Daten zum Buch:
David Francis: Die Agapanthusblüte - auch: Der Wüstengarten
Gebundene Ausgabe Verlag: Blanvalet (2002)
ISBN-10: 3764501340
ISBN-13: 978-3764501341David Francis Die Agapanthusblüte
251 Seiten
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So sieht eine Agapanthusblüte aus:

Selbst fotografiert, steht auf meinem Balkon.
Herkunft ist allerdings
nicht Australien, sondern Südafrika.
Diese Blume wächst auf der Farm in Australien,
wo Day aufgewachsen ist, und gab so dem Roman den Namen.
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Erstklassig
und außergewöhnlich erzählt der Autor mit so wenigen Worten wie
überhaupt nur möglich die Geschichte um Day, aber auch die seiner
Eltern und dieses Mädchens Callie.
Der
Autor hat es darauf angelegt, ein paar Worte zu geben, und der Leser
muss sich Drumherum die Geschichte schon ziemlich selbst ausdenken.
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Nun
gut, er leitet die Geschichte schon in eine Bahn, die er beabsichtigt
hat. Aber sehr sachte und in einer Art, wie ich sie selten bei einem
Autor gesehen habe. Und mir scheint, die Intention des Autors ist,
den Leser zu animieren, über sich selbst nachzudenken.
Dass
er seine Personen äußerst ungewöhnlich darstellt, hat auch seinen
Sinn. - So sehe ich das -.
Also,
man DARF in diesem Buch viel selbst denken, wird nicht manipuliert
oder sonst wie beeinflusst (zumindest nicht bemerkbar). - Finde
ich ganz gut. -
Und
interessant ist auch, wenn man das Buch ausgelesen hat, sind die
Gedanken noch eine ganze Weile bei dieser sehr schmal gehaltenen
Geschichte.
Was
eben auch noch auffällt, die Geschichte ist nicht vergleichbar mit
den ganzen anderen, sehr zahlreichen Geschichten über Erlebnisse
in Australien, sei es von Einwanderern oder schon lange dort Lebenden.
Und:
Ist dennoch spannend zu lesen.
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