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Ein Abend im Club
Klappentext:
Längst hatte Simon Nardis das Klavierspielen und seine Musik, den
Jazz, aufgegeben. Denn bevor ihn der Alkohol vollkommen zerstören
konnte, leitete ihn seine Ehefrau Suzanne von dem ausschweifenden
Musikerleben über in eine bürgerliche Existenz. Nun
verschlägt es Nardis, nunmehr ein
gelangweilt-pflichtbewußter Ingenieur, wegen eines Auftrags an
die französische Atlantikküste. Um sich die Zeit bis zur
Abfahrt seines Zuges zurück nach Paris zu vertreiben, will er nur
kurz den örtlichen Jazzclub besuchen. Doch ein junges
amerikanisches Trio spielt und der Pianist verwendet unverkennbar
Nardis Stil, der ihn in der Welt des Jazz von New York bis Kopenhagen
berühmt gemacht hatte. Die Anziehung des Klaviers auf Nardis ist
groß und das Gefühl, vor vielen Jahren die Musik verraten zu
haben. Die Abfahrt des Zuges rückt näher. Nardis muß
innerhalb weniger Augenblicke eine Entscheidung treffen: hier die
Verlockung - das Klavier, der Jazz, der erste Drink und die
Betreiberin!
des Clubs, die schöne Amerikanerin Debbie, die auch
Jazzsängerin ist. Dort Suzanne und die Bahnen einer langweiligen,
aber stabilen Existenz. Gailly erzählt von einem glücklichen
Moment. Die Geschichte swingt wie eine Jazzimprovisation und vom ersten
Takt an wird man getragen von der Melodie eines schmerzlichen
Glücks.
"Wer kennt sie
nicht, diese uralte Sehnsucht nach einem Wendepunkt im Leben...nach
Neuanfang? Ein paar Zufälle nur...und alles wird anders, wendet
sich zum Glück . -"
Simon Nardis. Ingenieur aus Paris..hilft einem Kollegen in einem
Badeort an der Atlantikküste. Um sich die Zeit bis zur Abfahrt
seines Zuges zu vertreiben, gehen sie in den örtlichen Jazzclub.
Ein junges amerikanisches Trio spielt. Simon. der ehemalige Jazzpianist
hat zehn Jahre lang kein Klavier mehr angerührt, und keinen
Alkohol, um nicht wieder jener *tödlichen Mischung* zu verfallen,
an der er zu Grunde gegangen wäre, wenn ihn nicht Suzanne, seine
Ehefrau, gerettet hätte. Das Trio spielt seinen Stil - der ihn in
der Welt des Jazz von New York bis Kopenhagen berühmt gemacht
hatte... Und Simon trinkt ein erstes Glas. Setzt sich ans Klavier...und
schlägt einige Akkorde an....Die Jazzsängerin Debbie Parker
erkennt sein Spiel - und die Liebe hat ihren Auftritt -
Gailly erzählt von einem glücklichen Moment. Die Geschichte
swingt wie eine Jazzimpression,.....und vom ersten Takt an wird man
getragen von der Melodie eines (schmerzlichen) Glücks....
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Christian Gailly
wurde 1943 geboren. Er war Jazzsaxofonist, dann Psychoanalytiker
und lebt heute als Autor in Paris. Ein Abend im Club wurde vom Magazin
Lire zum besten französischen Roman des Jahres 2002 gewählt.
ein Auszug:
Er führte das Thema ein, ließ es von sehr weit herkommen,
in kleinen melodischen Anschlägen, die er nach und nach harmonisierte,
indem er den Akkord Note für Note wieder erstehen ließ,
in Pausen, die der von ihm angedeuteten Melodie entsprachen, und
auch der Rhythmus begann sich abzuzeichnen. Sehr bald schon packte
ihn die Lust zu swingen. Alle hörten zu.
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