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Meine Zusammenfassung
Im Prolog befinden wir uns mit dem Studenten bei den Zirkusleuten.
Jacob sitzt mit noch einem anderen an einem Imbissstand, als nach
den üblichen Geräuschen aus dem Zelt plötzlich die Katastrophenmusik
erschallt. Es muss was Schreckliches passiert sein, und plötzlich
ist Chaos, da rennen die Zirkustiere in Panik durcheinander, Menschen,
Tiere, alles kreuz und quer - -. Jacob sucht in dem ganzen Durcheinander
nach Marlena, entdeckt sie auch, ist erleichtert. Und dann geschieht
das, was er niemals vergessen wird. Und auch niemanden je erzählen
wird:
Jacob hat
niemals in den folgenden 70 Jahren diese Sache erwähnt, auch nicht
über die sieben Jahre erzählt, die er beim Zirkus war. - Ende des
Prologs -. Im ersten Kapitel schreibt der Protagonist Jacob in Ichform
und beginnt so:
"Ich bin neunzig oder dreiundneunzig - so oder so." - - - Er befindet
sich in einem Altersheim, beschreibt das Essen, die einzelnen Leute,
die Pflegerinnen, Schwestern und Betreuerinnen. Darüber, dass er
Essen vorgesetzt bekommt, das immer irgendwie ein Brei ist. - Er
möchte gefälligst normal essen, er hat noch genug Zähne!! - -
Und das alles in einer sehr witzigen Form. Als z.B. die Schwester
morgens kommt und seine Temperatur im Ohr misst, meint er, "so werde
ich jeden Morgen gepiekt und gezwackt, wie ein Stück Fleisch, das
man ganz hinten im Kühlschrank ausgegraben hat und das erst einmal
argwöhnisch beäugt wird." - - -
Im Wechsel
wird jetzt erzählt, was Jacob als junger Student erlebt. und dann
wieder was der 90/93-jährige Jacob erlebt.
Jacob war
auf einer Eliteuniversität und studierte Tiermedizin, als die Nachricht
kam, seine Eltern wären tödlich verunglückt. Als er dann nachhause
fährt, sieht er seine toten Eltern, muss sie identifizieren, aber
er erfährt auch, dass seine Zukunft eine ganz andere ist, als bisher
angenommen. Er hätte nach seinem Abschluss die Praxis übernehmen
sollen. Sein Vater war Tierarzt, und hatte die Tiere der meisten
armen Leute dort umsonst behandelt, bzw. gegen Naturalien. Um das
Studium des Sohnes zu finanzieren, hatte er eine Hypothek auf das
Haus aufgenommen. - Jacob erfuhr also, dass der gesamte Besitz Eigentum
der Bank ist. Die Studiengebühren sind noch bis Semesterende bezahlt,
das kurz bevorsteht.
Er reist
total konfus zurück, und ist nicht fähig, seine Abschlussprüfung
abzulegen, gibt leere Blätter ab und verlässt die Universität. Er
läuft kilometerlang die ganze Nacht hindurch, er weiß gar nicht
wo er ist. Als irgendwann ein Zug kommt, auf einer entlegenen Bahnlinie,
springt er auf. Es ist ein Zug, wo ein Zirkus: "Benzinis spektakulärste
Show der Welt" transportiert wird.
Nach ziemlich
großen Schwierigkeiten darf er bleiben, bekommt einen Schlafplatz
bei einem "Artist" dieses Zirkus', einem Zwerg, der als Clown arbeitet,
eine schmutzige Ecke mit alten schmuddligen Pferdedecken, Ungeziefer
gibt's gratis. - Aber er bekommt dann etwas zu Essen, nach mehreren
Tagen ohne jegliche Verpflegung. Da erfährt er, wie es bei diesen
Zirkusleuten zugeht, in welchen Kategorien die Leute eingeteilt
sind.
Da gibt es nämlich zwei Unterkategorien, unter dem "Oberchef": die
Arbeiter und die Artisten. Die Artisten sind was Besseres, die Arbeiter
sind die unterste Schicht.
Er wird vorläufig dem Stallmeister August unterstellt, mistet die
ganzen Wagen der Tiere aus, bis jetzt weiß noch niemand, dass er
eigentlich "Fast"-Tierarzt ist. Aber eines Tages wird das bekannt,
als er einem Tier hilft, und einige bemerken, dass er vom Fach ist.
-
Er darf jetzt, außer dem Stallmisten und den niedersten Arbeiten
auch kranke Tiere behandeln.
Als eines
Tages Silver-Star, das Lieblingspferd von Marlena, an den Hufen
schwer erkrankt, wird er gerufen. Er kann nur feststellen, dass
die Krankheit unheilbar ist und es keine Hoffnung gibt. Marlena
bleibt nun einige Nächte bei ihrem Pferd. Als sie sich mit Jacob
bespricht, kommen sie überein, dass sich Silver-Star nicht unnötig
quälen soll und Jacob soll ihm den Gnadenschuss geben. Was auch
dann geschieht. Es ist grauenhaft.
Was dann
später, nach anderen Geschehnissen, wo kein Futter mehr da war für
die Tiere, den "Katzen", also den Löwen und Geparden und Tigern,
die in der Hierarchie der Tiere an oberster Stelle stehen, altes
faules Fleisch gegeben wurde, weil sie am Verhungern waren, erfuhr
dann Jacob und Marlene, dass so, dass sie es nicht sehen, auch der
Kadaver von Silver-Star an die Katzen verfüttert wurde. - Später
wurden dann auch einige ältere Pferde geschlachtet, als Futter für
die Katzen.
Jacob ist
in der Dynastie nach oben gelangt, und bekommt auch eine Einladung
vom Stallmeister August und seiner Frau, Marlena. - Marlena ist
eine sehr schöne Frau, und sie war Jacob schon vorher aufgefallen.
Der Stallmeister August ist nicht beliebt, sondern ein von den meisten
gehasster Mann. Er quält die Tiere, ist ein Grobian erster Güte.
Seine schöne Frau Marlena beäugt er eifersüchtig.
Der Chef
dieses Zirkus', Onkel Al" genannt, ist von allen gefürchtet. Z.B.
ist es üblich, wenn er einen loswerden möchte, ihn einfach aus dem
Zug werfen zu lassen, das wird "bei-rot-aussteigen-lassen" genannt.
Es gibt aber auch einen Rauswurf, wenn der Zug grade über eine Brücke
fährt. - Also ziemlich rüde Vorgehensweisen zu dieser Zeit.
Interessant ist die Beschreibung, wie so ein Zirkus in dieser Zeit
fungierte. Da fuhren zunächst in der Vorhut die Arbeiter mit dem
Material, sie machten in dem Ort der nächsten Station Reklame, und
bauen schon die Zelte auf. Dann kamen die anderen alle. Und mit
dabei ist auch ein Küchenzelt, wo Riesenmengen von Speisen zubereitet
werden, serviert in zwei Zelten, das eine schön gedeckt mit Blumen
auf den Tischen, das andere mit groben Bänken und Tischen für die
Arbeiter.
Und auch wie Onkel Al dann ausnützt, wenn ein anderer Zirkus bankrott
macht; er wartet ab, bis alle Tiere heruntergekommen sind, bevor
er mit einem Minimalangebot zugreift. - Einige Artisten, die ihm
noch fehlen, nimmt er auch, alle anderen werden ihrem Schicksal
überlassen.
Ich bleibe
jetzt, anders wie im Buch, bei dem jungen Jacob.
So kommen sie eines Tages, als ein Zirkus wieder bankrott ist, zu
einem Elefanten. Und ein Elefant fehlt Onkel Al bisher, also nimmt
er die Elefantenkuh. Jacob und Marlena nennen sie Rosemary, bzw.
Rosi. Sie ist ein störrisches Tier, und hat von Anfang an mit August
ihre liebe Not. Ihn kann sie überhaupt nicht leiden, hört nicht
auf ihn. Der ärgert sich wahnsinnig, und mit der Elefantenstange,
eine lange Holzstange wo vorne ein Haken ist, drangsaliert und quält
er Rosi. -
Seine Frau und Jacob beobachten das und Marlena ist außer sich.
Jetzt bin
ich wieder beim 90-93-jährigen im Altersheim. Es hat sich ein Zirkus
angekündigt. Und als auch ein "Neuer", ein ehemaliger Jurist, im
Altersheim aufgenommen wird, wird der zunächst von den alten Damen
beäugt und bewundernd angeguckt. Jacob guckt ihn nur misstrauisch
an. Als der aber dann erzählt, er habe auch mal damit zu tun gehabt
und "Wasser für die Elefanten" geholt, da rastet Jacob aus. Er beschimpft
ihn als Lügner. (Muss jeder wissen, dass man kaum Wasser für Elefanten
holen kann, weil nämlich ein Elefant nicht nur einen Eimer Wasser
braucht, sondern ganze Fässer voll davon. - )
Jacob verlässt sofort den Tisch, wo dieser Angeber sitzt. Als er
dann später zum Essen aufgefordert wird, aber das Essen vor ihm
nicht anrührt, wirft er den Teller vom Tisch, ist wutentbrannt.
Kann aber nicht weglaufen, er ist im Rollstuhl, und seine Gehhilfe
reicht auch nicht dafür, sich schnell fortzubewegen. - Die Schwester
ruft einen Arzt, und dann kommt eben ein Procedere, das öfter zu
hören ist, was aber ziemlich witzig geschildert wird. -
Z.B. bekommt Jacob eine Tablette, die ihn beruhigen soll. Er will
sich aber nicht beruhigen. Also bekommt er eine Spritze und wird
zunächst mal "ruhig gestellt". -
Und da kommen
seine Träume, von seiner Zeit bei diesem Zirkus, vor so vielen Jahren.
-
Die Alltagssituationen im Altersheim erlebt Jacob mit einem großen
Stück Humor. Er ist oft starrsinnig, er möchte als Mensch und nicht
als Insasse behandelt werden. Auch hier im Altersheim sind die Menschen
sehr unterschiedlich. Und trotz seiner körperlichen Hinfälligkeit
ist er geistig noch vollkommen klar.
Jacob träumt nun vor sich hin, ob im Rollstuhl, in seinem Bett,
oder dann an diesem Sonntag, wo eigentlich seine Angehörigen kommen
sollten, und wo er in die Vorstellung dieses Zirkus' möchte, der
ganz in der Nähe vom Altersheim seine Zelte aufgeschlagen hat.
Und immer
wieder Assoziationen, wo er Vergangenes erlebt bzw. träumt, und
dann kommt - immer wieder unterbrochen von der Geschichte des 93-jährigen
Jacob, die Geschichte, wie sie damals passiert war.
In diesem Zirkus, dieser Show, die auf einem Zug durch die Lande
reist, herrscht eine sehr strenge Hierarchie, wie Jacob sehr schnell
selbst bemerkt hatte. Es werden einige schlimme Verhaltensweisen
einiger Menschen gegenüber den Tieren beschrieben; aber auch, dass
es immer einige Menschen gibt, die die Tiere schützen, und dazu
gehört immer Jacob, und auch Marlena, sowie noch ein paar andere
der Tierpfleger, oder auch der Zwerg, bei dem Jacob ja im Abteil
schläft.
Da nehmen
sie eines Tages in ihrem Abteil einen Alten auf, der Lähmungserscheinungen
an Füßen und Händen hat, und der eben der Gefahr ausgesetzt ist,
aus dem Zug geworfen zu werden, weil der "Chef" das so handhabt,
alle die nichts mehr nützen, werden rausgeworfen, entweder auf freier
Strecke, oder aber auch, wenn sie über eine Brücke fahren. Diesen
Alten verbergen sie, pflegen ihn, geben ihm seinen Schnapps. Es
darf niemand wissen, dass er bei ihnen ist.
Der Alte hatte immer diesen Alkohol getrunken, der versetzt war
mit einem teuflischen Gift, das Lähmungen verursacht, und wer diese
Krankheit hat, hat keine Überlebenschance. (Damals, während der
Prohibition, war in USA oft dieses Gift beigemischt, um den Geschmack
des Alkohols zu verfälschen, und ihn ungenießbar zu machen. Aber
Alkoholiker ignorierten das und so starben damals zehntausende von
Menschen an dieser schrecklichen Krankheit.)
Marlena
hatte sich zwischenzeitlich von ihrem Mann, August, getrennt, nachdem
er sie geschlagen hatte. Jacob brachte sie in einem Hotel unter
in der Nähe. Und es kam wie es kommen musste, sie schlafen miteinander,
sie lieben sich. Aber: die Gefahr die von August ausgeht ist sehr
groß, aber auch das meistern sie.
Dazwischen
wird geschildert, was mit Rosi war. Sie hatten sie ja von einem
bankrotten Zirkus gekauft und sie war nutzlos, sie hörte auf nichts,
man konnte sie nicht einsetzen. - Als dann eines Tages jemand erkannte,
dass sie polnisch verstand. - Auf Polnisch reagierte sie sofort.
- Und Jacob erklärte nun August alle Befehle auf Polnisch, und der
lernte sie auch. Und baute so die Show auf mit Rosi. -
Aber vorher hatte er Rosi oft gequält, ihr, wenn sie absolut nicht
hörte, weil er ja englisch sprach, mit dem Elefantenhaken zahlreiche
Verletzungen beigebracht. Und als er eines Tages, als er bei Rosi
und Marlena steht, seinen glühenden Kippen wirft, und der im Maul
von Rosi landet, da ist für Rosi klar: sie hasst den Mann, kann
ihn nur noch hasserfüllt angucken; gehorcht zwar, aber sie vergisst
ja nichts.
Als eines
nachts, als Jacob zum Wagen von August unterwegs ist, mit einem
großen Messer, er hat eigentlich vor, August zu erstechen, es aber
nicht tut, kommt er zurück in sein Abteil, und der Zwerg und der
Alte sind spurlos verschwunden. Er sucht sie, erfährt dann, dass
sie, zusammen mit noch zehn anderen Arbeitern des Zirkus', aus dem
Zug geworfen worden waren. - Aber: eigentlich hatte das ihm gegolten.
Einige der
Rausgeworfenen überlebten, und waren jetzt darauf aus, Rache zu
üben. Und das gelang ihnen auch. Mittlerweile war Marlena wieder
tagsüber im Zirkus, und auf Drohung des Chefs musste sie sich bereit
erklären, weiterhin mit August aufzutreten, weil das eben für die
Show lebenswichtig war, ihre Nummer mit den Pferden, aber insbesondere
die mit dem Elefanten, war Hauptattraktion. . -
Jacob und Marlena trafen sich alle paar Tage an versteckten Stellen
und liebten sich im Geheimen. Und: sie wird schwanger.
Als dann
eines Tages die Show beginnt, Marlena ist zum ersten Mal wieder
in der Manege, Jacob ist außerhalb der Manege, geschieht das, was
ganz am Anfang beschrieben ist. Die überlebenden Arbeiter hatten
die ganzen Tiere wild gemacht, und die stoben nun wild durcheinander
in die Manege mitten unter die Menschen, es war ein Riesenchaos.
Jacob versuchte nun, zu Marlena durchzudringen, fand sie auch, sie
war außer Gefahr.
Da sah er,
dass Rosi, die ja wie immer angekettet war mit einem Fuß, von August
wieder malträtiert wurde. Aber Rosi befreite sich von dem dicken
Klotz, schwang ihn hoch und schleuderte ihn auf den Kopf von August.
Das hatte Jacob gesehen, aber in dem ganzen Trubel sonst niemand.
Als später August gefunden wurde, zertrampelt und mit zermalmten
Schädel, dachte jeder, er wäre eben von der Masse zertrampelt worden.
Nach diesem Spektakel war der Zirkus bankrott, und als dann Leute
von einem größeren Zirkus einige Tiere und Sachen dem Konkursverwalter
abkaufen wollten, mischte sich Jacob ein, und behauptete, Rosi sei
sein Eigentum. Das wurde von einem anderen Tierpfleger bestätigt,
und Rosi gehörte ihm. - Ähnlich ging es mit den Pferden von Marlena,
als sie sah, dass ihre Pferde den Besitzer wechseln sollten, machte
sie einen derartigen Aufstand, dass ihr die Pferde zugestanden wurden.
- Jacob und Marlena hatten nun 10 Pferde und einen Elfanten, aber
keine Arbeit, keine Wohnung, aber bisschen Geld. Sie nahmen dann
noch den Schimpansen zu ihrer "Familie" und bewarben sich bei einem
großen Zirkus, wo sie dann unterkamen für die nächsten fünf Jahre.
Ihr Sohn wird geboren.
Nach zwei
weiteren Kindern verlassen sie dann den Zirkus und kaufen sich ein
Haus; Pferde und Rosi bleiben in der Nähe, werden von einem Zoo
aufgenommen. Jacob hatte zwischenzeitlich längst seine Abschlussprüfung
an der Uni als Tierarzt abgelegt, war Tierarzt im Zoo usw. - Sie
bekamen dann noch drei weitere Kinder.
Das Geheimnis,
dass Rosi den August quasi ermordet hatte, behielt Jacob immer für
sich, er erzählte es nicht mal Marlena, er wollte ihre Liebe zu
Rosi nicht gefährden.
Wieder Schauplatz
Altersheim:
Jacob hatte gewartet, aber niemand seiner Familie kam, ein Sohn
hätte eigentlich kommen sollen. Er machte sich nun mit seiner Geh-Hilfe
einfach selbst auf zum Zirkus, wo die Vorstellung längst begonnen
hatte.
An der Kasse wird er aufgehalten, er solle Eintritt bezahlen, aber
er hat ja kein Geld. Da kommt der Zirkusdirektor dazu und schimpft
den Jungen an der Kasse aus, fragt Jacob wer er ist usw. und lädt
ihn ein, in seinem Wagen ihm seine Geschichte zu erzählen. - Jacob
erzählt also seine ganze Geschichte, die der sieben Jahre, die er
im Zirkus gelebt hat. -
Da kommt plötzlich Polizei, er wird gesucht. Das Altersheim hatte
ihn vermisst gemeldet. Als nun die Polizisten in den Wagen gucken
vom Zirkusdirektor, und fragen, ob er den alten Mann gesehen hat,
sagt dieser, nein, er habe ihn nicht gesehen. Als die Polizisten
dann Jacob sehen, der dort sitzt, sagt der Direktor, das sei sein
Vater.
Die ziehen wieder ab.
Jacob wird
also seine letzten Lebensjahre bei diesem Zirkus, unter Obhut des
Zirkusdirektors verbringen dürfen, vermutlich kann er noch an der
Kasse sitzen, denkt sich Jacob.
Das waren
also zwei Happyends in diesem Buch.
Im Epilog
beschreibt dann die Autorin, wie sie zum Schreiben dieses Buchs
kam:
Aufgrund einer Bildreportage über Zirkusse war ihr Interesse geweckt
worden und sie stöberte in allen möglichen Zirkus-Archiven, eignete
sich Wissen darüber an, besuchte Zirkusse, und informierte sich
bei einem ehemaligen Elefantenpfleger speziell über Elefanten.
Im Roman
hat die Autorin reale Geschichte der Zirkusse in den 20iger und
30iger Jahren mit Anekdoten gemischt. Im Zirkus sind besonders Anekdoten
sehr häufig. Aber was sie auch erfuhr, war eine Realität: dass nämlich
damals auch Elefanten zur Todesstrafe verurteilt wurden. - !! Es
kam immer drauf an, wen und wie viele Leute sie umgebracht haben.
Und auch vollstreckt wurden, als Riesenspektakel.
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Sara Gruen: Wasser für die Elefanten
ISBN: 3832180265 EAN: 9783832180263
Übersetzt von Eva Kemper DuMont Buchverlag GmbH Februar 2008 -
gebunden - 400 Seiten Originaltitel: Water for Elephants.
"Sara Gruen wurde in Vancouver geboren und wuchs
in London, Ontario/Kanada auf. Sie studierte Englische Literatur
an der Carleton University in Ottawa. 1999 übersiedelte sie in die
USA; sie besitzt sowohl die Kanadische wie die US-Amerikanische
Staatsbürgerschaft.
Sara Gruen veröffentlichte zunächst die beiden Jugendromane
RIDING LESSONS und FLYING CHANGES, die zwar von der Kritik gut aufgenommen
aber kein großer Verkaufserfolg wurden.
Ihr Roman WATER FOR ELEPHANTS wurde von ihrem damaligen
Verlag Avon Books abgelehnt. Worauf Sara Gruen zu Algonquin Books
wechselte, wo man ihr für das Manuskript allerdings nur $ 55.000
zahlte.
WATER FOR ELEPHANTS erschien 2006, stand zwölf Wochen
lang auf der New York Times Fiction-Bestseller-Liste und es wurden
alleine in diesem Zeitraum 248.000 Exemplare verkauft. Derzeit arbeitet
Sara Gruen an ihrem vierten Roman APE HOUSE, der im Oktober 2008
erscheinen soll.
Sie lebt mit Mann, drei Kindern, zwei Hunden, zwei
Katzen, drei Ziegen und einem Pferd im nördlichen Illinois."
>aus "Literaturzirkel.eu"<
Klappentext:
"Vorhang auf für den Überraschungserfolg aus den USA Es war die
beste Zeit seines Lebens, es war die schlimmste Zeit seines Lebens
Letztes Jahr in Chicago: Der über 90-jährige Jacob Jankowski beobachtet,
wie ein Zirkus seine Zelte aufschlägt. In ihm werden Erinnerungen
an eine Zeit wach, die die beste und die schlimmste seines Lebens
war Siebzig Jahre zuvor: Jacob steht nach dem Unfalltod seiner Eltern
vor dem Nichts. Verzweifelt springt er auf irgendeinen Zug auf -
und landet bei Benzinis spektakulärster Show der Welt, einem drittklassigen
Wanderzirkus. Unter Artisten, menschlichen Kuriositäten, den überall
hinter den Kulissen schuftenden Arbeitern und den wunderbaren Tieren
der Menagerie findet Jacob rasch Freunde. Und bald verliert er auch
sein Herz: an die zauberhafte Dressurreiterin Marlena - und fast
gleichermaßen an Rosie, eine reizende, verfressene Elefantendame,
die hartnäckig jedes Kunststück verweigert. Leider ist Rosies Sturheit
in den Hungerzeiten der Großen Depression ein echtes Problem - wenn
auch kein so großes wie Marlenas gefährlich eifersüchtiger Ehemann
Letztes Jahr in Chicago: Ein sehr alter Mann beschließt, noch einmal
in den Zirkus zu gehen - und ein neues Abenteuer beginnt. Die Übersetzerin:
Eva Kemper schloss 2006 ihr Übersetzungsstudium in Düsseldorf ab.
Sie übertrug bereits so unterschiedliche Autoren wie Peter Carey,
Andrew Boyd, Suad Amiry und Raj K. Jhad ins Deutsche."
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