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übersetzt von Monika Köpfer
"Es gibt einen Kuss,
nach dem wir uns von ganzem Herzen sehnen,
der unsere Seele berührt….
Nachts öffne ich das Fenster, bitte den Mond herein
und berge mein Gesicht in seinem.
Atme
mich."
Dschelaleddin rumi
(1207-1273)
Meine
Inhaltsangabe:
19.
Jahrhundert, Afghanistan: Daryá lebt in einem ganz kleinen abgelegenen
Dorf. Archaische Regeln bestimmen das Sozialgefüge, wo den Frauen
Gehorsam und Unterwerfung abverlangt wird. Es wird fast minutiös
das Alltagsleben einer Familie in Afghanistan geschildert. Die Protagonistin
beschreibt ihr Leben von Kind auf in ihrer Familie, die Stellung
des Mannes und der Frau im jeweiligen Dorf, die unterschiedlichen
Stämme usw. Ihr Vater bringt eine junge Frau aus einem anderen Dorf
mit, als Zweitfrau, eine *Ungläubige* - sie bringt dann den von
ihm so heiß ersehnten Sohn auf die Welt, aber diese Ehe steht von
Anfang an unter einem schlechten Stern. Der Vater wendet sich schließlich
wieder seiner Erstfrau zu, die Zweitfrau überlässt den Sohn der
Obhut der Erstfrau und dem größeren Mädchen, der Erzählerin(Daryá)
Als die Zweitfrau eines Tages während der Abwesenheit der Familie
ihren Geliebten aus ihrem Dorf im Haus empfängt, verliert dieser
dort ein Messer unter dem Bett. Dieses Messer findet später Daryá,
möchte es aber verheimlichen, was ihr nicht gelingt, der Vater bekommt
es heraus, die Zweitfrau meint, Daryá hätte sie verraten, und belegt
sie deshalb mit diesem Fluch - und muss das Dorf wieder verlassen.
Da das ganze Dorf diesen Fluch kennt, wird Daryá von allen abgelehnt,
einen Mann wird der Vater in ihrer Umgebung für sie nicht finden
- da sucht er bei einem Nomadenstamm einen Mann, der Daryá auch
nimmt, und so beginnt ein Leben für Daryá, begleitet von Prügel,
Demütigungen etc., bis sie schließlich flieht. Sie beginnt mit ihrer
Wanderung in entlegene Dörfer, wo sie erstaunt aufgenommen wird,
meistens feindselig, weil eine alleinreisende Frau einfach ungewöhnlich
ist. Aber sie lernt auch ganz andere Sitten kennen, die diese Dörfer
haben, und sich unterscheiden. Sie kleidet sich auch öfter so, dass
sie als Frau nicht zu erkennen ist. Aber immer muss sie wieder ein
Dorf verlassen, weil sie auch dort bedroht wird. Auf ihren langen
Wanderungen, wo sie nicht weiß wo sie überhaupt genau ist, begegnet
ihr in der Nähe einer Ortschaft ein Mann, der Engländer David Ingram,
seine Mutter war eine Engländerin, sein Vater ein Afghane. Er lebt
schon lange in diesen Gebieten, kennt sich auch gut aus, hat einige
Bekannte unter den Einheimischen. Und sie reisen zusammen. Ihre
Reise führt sie zunächst nach Indien, wo sie erlebt, dass es auch
noch ganz andere Leben gibt, als das, das sie kennt. Sie sind Gast
in indischen Familien, Freunde von David, und sie erleben eine aufregende,
abenteuerliche Zeit dort. Aber, ein reicher Engländer dort kauft
sie quasi, zwar nicht offiziell, d.h. er bezahlte ihr die Überfahrt
mit dem Schiff, die über 100 Tage dauerte…usw. In London erlebt
sie dann ein noch viel größeres Grauen in dem Haus dieses abartigen
Engländers. Sie ist im Haus des Engländers eingesperrt, und durch
einen glücklichen Zufall kam auch David in dieses Haus, bekommt
sie aber nicht zu Gesicht, aber sie kann ihn wenigstens hören. Und
als sie einige Tage später in größter Not ist, wird sie von David
errettet.
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Linda Holeman lebt in Winnipeg, Kanada.
Ich vermute, das ist ein Pseudonym. Über Geburtsort
und Geburtsdatum konnte ich nichts finden, auch im Klappentext oder
Buch selbst war kein Hinweis.
Nur so viel war zu erfahren:
Sie arbeitete zehn Jahre als Lehrerin, schrieb Kurzgeschichten und
Kinderbücher.
Mit dem Roman "Das Mondamulett" brachte sie ihren
zweiten Roman heraus, nachdem ihr erster "Der Smaragdvogel" großen
internationalen Erfolg erzielt hatte.
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