Zora Neale Hurston

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Klappentext:
"Zora Neale Hurston erzählt in ihrer Autobiographie "Ich mag mich wenn ich lache" von ihrer nicht immer unbeschwerten Kindheit im ländlichen Florida. Auf ihrer Lebensreise schläft sie sich als Garderobiere bei einer Wanderbühne durch, später als Kellnerin in einem Nachtclub. Sie wird Maniküre in einem Friseursalon in Washington D.C., und es gelingt ihr - nahezu nebenbei - zu studieren, um schießlich in New York City ihren Platz als Anthropologin und Künstlerin unter den Intellektuellen der Harlem Renaissance zu finden."

"Zora Neale Hurston ist eine der wichtigsten afroamerikanischen Schriftstellerinnen, die Wegbereiterin für Autorinnen wie Alice Walker und die Nobelpreisträgerin Toni Morrison. In meiner Vorstellung bilden Zora Neale Hurston, Billie Holiday und Bessie Schmith eine Art unheilige Dreifaltigkeit. Zora gehört - mindest für mich - in die Tradition der schwarzen Sängerinnen." (Alice Walker)

Meine Zusammenfassung:
Sie beginnt mit ihrer Geschichte, und anfangs klingt alles leicht und auch leicht lesbar.

Sie beschreibt ihre Kindheit, wie sie aus ihrer Familie „ausbricht“, alles Mögliche arbeitet, aber dann doch irgendwie zu einem Studium kommt, und zwar weil sie einen eisernen Willen hat.

Sie arbeitet als Maniküre, als Bedienung, sie scheut keine Arbeit. Macht nebenbei ihre Schulabschlüsse, schafft die Zulassungen zur Uni, studiert dann, und nebenbei arbeitet sie immer, egal was.

Sie sieht ihre Erlebnisse, ob als Arbeiterin oder später als Studierende, und auch als Wissenchaftlerin später, immer in ihrer besonderen Sichtweise.

Zunehmend jedoch, wird das Buch, besonders nach der zweiten Hälfte, sehr anspruchsvoll. Ihre Ansichten, insbesondere im Kapitel "Die Welt, nüchtern betrachtet", sind hochinteressant und ich habe in der Art kaum etwas gelesen, bzw. von jemand was gelesen, der ihre Theorien irgendwie ähnlich auch geäußert hätte.

Die letzten Kapitel sind in zwei Versionen abgedruckt, einmal wie der Verlag sie im Lektorat bestimmte, dann aber auch ihre ursprünglichen.
Sie spricht z.B. immer davon, dass sie ein Neger ist, spricht von den Negern, also ohne sich darum zu scheren, ob und wie das jetzt ankommt.

Ganz besonders gelungen ist ihr auch, in zwei Sprachen zu sprechen; einmal im Slang, der in den unterschiedlichen Gruppierungen gesprochen wird, dann, allerdings auch erst in der zweiten Hälfte des Buchs, wieder in ihrer eigenen, mehr wissenschaftlich geprägten Sprache.

Und der ganze Roman ist sehr spannend geschrieben, regt an zum Überdenken eigener Ansichten über Gott und die Welt, insbesondere über die Sache mit den verschiedenen *Rassen* - ein Wort übrigens, das sie ablehnt. Wie noch einige andere.

 

 

 

 

Zora Neale Hurston, 1891 geboren in Notasulga, Macon County, Alabama, studierte in New York Anthropologie. Herausragendes Mitglied der Harlem Renaissance, Zusammenarbeit mit Langston Hughes.

Als Anthropologin sammelte sie Folktales in Florida, untersuchte den Voodoo-Kult in der Karibik und schwarze Siedlungen in Britisch-Honduras.

Sie schrieb zahlreiche Romane, Erzählungen und Theaterstücke.

Zora Neale Hurston starb am 18. Januar 1960.

Als sie beginnt mit ihrer Geschichte, klingt alles leicht und auch leicht lesbar. Zunehmend jedoch, besonders nach der zweiten Hälfte, wird es sehr anspruchsvoll. Ihre Ansichten, insbesondere im Kapitel "Die Welt, nüchtern betrachtet", sind hochinteressant und ich habe in der Art kaum etwas gelesen, bzw. von jemand was gelesen, der ihre Theorien irgendwie ähnlich auch geäußert hätte. Die letzten Kapitel sind in zwei Versionen abgedruckt, einmal wie der Verlag sie im Lektorat bestimmte, dann aber auch ihre ursprünglichen.

Sie spricht z.B. immer davon, dass sie ein Neger ist, spricht von den Negern, also ohne sich darum zu scheren, ob und wie das jetzt ankommt. Ganz besonders gelungen ist ihr auch, in zwei Sprachen zu sprechen; einmal im Slang, der in den unterschiedlichen Gruppierungen gesprochen wird, dann, allerdings auch erst in der zweiten Hälfte des Buchs, wieder in ihrer eigenen, mehr wissenschaftlich geprägten Sprache. Und der ganze Roman ist sehr spannend geschrieben, regt an zum Überdenken eigener Ansichten über Gott und die Welt, insbesondere über die Sache mit den verschiedenen *Rassen* - ein Wort übrigens, das sie ablehnt. Wie noch einige andere.

Ansonsten wage ich nicht, mich mehr über dieses herausragende Werk zu äußern; das haben schon ganz andere, und hochkarätige Leute getan.

 

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