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Pavel Kohout, 1928 in Prag geboren,
ist als Dramatiker und Schriftsteller international bekannt geworden. Als einer
der Wortführer des "Prager Frühlings" wurde er 1969 aus der Kommunistischen
Partei ausgeschlossen. Kohout lebt heute in Wien und Prag. -- Dieser Text
bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Pavel Kohout, in den fünfziger Jahren noch
Renommier-intellektueller des kommunistischen Prager Regimes, gehörte nach dem
Scheitern des *Prager Frühlings* zu den Verfolgten. In seinem Roman erzählt
er in raffinierter, tragkomischer Dialektik von dem Leben, das der Dackel Edison
(Edi) bei seiner Frau und ihm führt, und stellt es dem politischen Hundeleben
der Verfemten und Geächteten gegenüber. Kohout hat sich als seinen Vertrauten,
dem er von allen Verfolgungen, Verhaftungen, Verhören und vor allem von der
faszinierenden Entstehungsgeschichte der Charta 77 berichtet, den Dackel Edi
ausgewählt. Das Schicksal des Dackels verschmilzt mit dem seiner Herrschaften,
die schließlich in eine atemberaubende Kriminalgeschichte verwickelt
werden. Die Machthaber können zwar den Hund vernichten, den Autor und seine
Frau ausbürgern, nicht jedoch ihr Gedächtnis ausschalten. Ihre Lebenskraft und
ihren Humor.
"Der Schlagbaum zur Welt ist geöffnet, der Weg ins
Landesinnere mit Dienstfahrzeugen verbarrikadiert. Die Soldaten stoßen uns in
unsere Autos und schieben uns mit ihnen dann rückwärts nach Österreich. Sogleich
beginnt sich dann der elektrisch bediente Schlagbaum zu schließen. Mit einer
Drehung des Lichtschalters versinkt, wie im Filmatelier nach beendetem Drehtag,
unser alte Heimat in Dunkelheit, und mit diesem Black-out beginnt die nächste
Geschichte von uns beiden, die wir schon wissen und nie mehr vergessen, wo der
Hund begraben liegt." |
dieses schöne
Bild habe ich aus internetrrechtlichen Gründen
entfernt.
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Ein großartiges Werk von Kohout.....fesselnd und interessant von
Anfang bis Ende......bin aber noch nicht am Ende, man muss dieses Buch
*genießen*, und deshalb lasse ich mir damit etwas Zeit. Es sind einfach sehr
viele Informationen usw. die gar nicht so bekannt sind. Hintergründe,
Zusammenhänge, die Schwäche der Menschen schlechthin, wenn darum geht, *Farbe zu
bekennen*, usw.....ich werde nochmal berichten, es gibt sicher sehr viel zu
sagen zu diesem eindrucksvollen Werk..
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