|

"Eddies Bastard" amerikan. Originaltitel: "Eddie's Bastard"
1999 in Amerika erschienen, 2001 in Deutschland und Österreich.
Alles begann mit einem Körbchen vor der Tür eines
großen zerfallenen Farmhauses. In diesem Korb, eingehüllt in
eine Decke, lag ein schlafendes Baby. Das Einzige, was auf seine
Herkunft hindeutete, war ein Zettel mit den handgeschriebenen Worten:
Eddies Bastard.
Als der alte, verbitterte Mann auf der Schwelle seines Hauses dem Kind
in die Augen blickt, weiß er sofort, dass dies sein Enkelsohn
ist. Also beschließt er, den Jungen allein aufzuziehen – mit
Liebe, gebratener Mortadella und den faszinierenden Geschichten der
einstmals bedeutenden irischstämmigen Familie.
|
|
William Kowalski
wuchs auf in Erie, Pennsylvania, und lebt heute in Brooklyn, New York.
EDDIES BASTARD ist sein erster
Roman und wurde in den USA zum Bestseller.
Die amerikanische Presse verglich den erst 28-jährigen Autor mit
John Irving und feierte das Buch als ein großartiges
Erzählerdebut.
|
|
Eddie wird vor der Haustür seines
Großvaters in einem Körbchen gefunden. Der Großvater
ist sofort überzeugt, dass das ein "Mann" ist (Mann=Familienname).
Eddie erzählt sein Leben, wie er aufwächst beim
alkoholkranken Großvater, wie sich das Leben in einer kleinen
Stadt in Pennsylvanien abspielt, über einzelne Menschen, die seine
Kindheit und Jugend prägen.
Aber vor allem erzählt er, was ihm sein Großvater alles
erzählt; von seinem Großvater wiederum. Es werden
Tagebuchaufzeichnungen mehrerer Generationen eingeflochten, so
daß ein weiter Geschehnisbogen über drei Jahrhunderte
entsteht. Es werden Kriegsschauplätze beschrieben, z.B.
amerikanischer Bürgerkrieg, 2. Weltkrieg (Japan,
Nagasaki-Bombe), Vietnam usw. in Form von Aufzeichnungen
einzelner "Mann"-Soldaten.
"Ein Roman des Erwachsenwerdens, in dem ein junger Mensch in die Welt
eintritt und die unendlichen Möglichkeiten erkennt, die sich ihm
bieten - und ein reiches literarisches Kaleidoskop, das den Leser mit
vielfältigen Facetten in den Bahn zieht."
Besser kann ich es auch nicht ausdrücken.
Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen. Einfache Sprache, leicht zu lesen, spannend, informativ und hintergründig.
|