|

Kurzbeschreibung
Hanna Krall erzählt von Abram Kapica, der den Krieg
überlebte, weil sein Vater ihn schickte, nachzusehen, ob daheim
alles in Ordnung sei; von der vergeblichen Liebe eines polnischen
Dienstmädchens zu ihrem jüdischen Hausherrn; vom dem
künftigen Wächter der galizischen Juden; von dem Mann, dem es
wichtig ist, auf der Seite der Traurigen zu stehen.
Alle ihre Geschichten handeln vom DANACH. Knapp und poetisch verbindet
sie Einzelschicksale mit historischen Ereignissen und biblischen
Motiven. Auch wenn sich das, was sie überliefert, wirklich
zugetragen hat, sind ihre Geschichten keineswegs Tatsachenberichte,
sondern universelle Gleichnisse.
|
|
Hanna Krall wurde 1937 in Warschau geboren und arbeitet
als Journalistin und Schriftstellerin. Für ihre Werke wurde sie
vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Untergrundpreis der Solidarnose.
Sie gilt als eine der wichtigsten polnischen
Gegenwartsschriftstellerinnen.
|
|
 Ein
relativ schwer zu lesendes Buch - es geht von Anfang an kreuz und quer
und es bedarf schon äusserster Konzentration, die
Zusammenhänge, die Sprünge usw. nachzuvollziehen.... - aber:
fantastisches *Herüberbringen* dieser ganzen Ereignisse, mit
Gleichnissen (die allerdings schon gesucht und gefunden werden
müssen - ) - und: sehr viele unbekannte Geschehnisse sind hier
aufgezeichnet, ganz anders als sonst in Werken, die sich dieser
schrecklichen Zeiten widmen -
Ein sehr lesenswertes Buch, allerdings nicht geeignet als *Unterhaltungslektüre pur* -
Viel Spass, bzw. Vermehrung der Kenntnisse über diese schrecklichen Greueltaten - ganz anders erzählt -.
|