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Klappentext:
" Romantisch, elegant und hintersinnig: Ein
Liebesreigen zur Zeit der Französischen Revolution Sophie ist ein
seltsames Mädchen. Ihre ganze Zuwendung und Hingabe gilt der Rosenzucht,
und ihr großer Traum ist es, eine karmesinrote Rose zu züchten,
eine Rose in der Farbe der Liebe. Am 14. Juli des Jahres 1789 fällt
ein junger Mann vom Himmel und landet mit seinem Heißluftballon
im Garten von Sophies Anwesen in der Gascogne. Der Rest der Welt
aber wird diesen Tag wegen eines anderen Ereignisses in Erinnerung
behalten: Es ist der Beginn der Französischen Revolution. Stephen,
so heißt der junge amerikanische Ballonfahrer, verliebt sich in
Sophies ältere Schwester Claire, die verheiratet ist und ein Kind
hat. Sophie aber hat sich längst haltlos und unheilbar in Stephen
verliebt. So entgeht ihr beinahe, daß der junge Arzt Joseph Morel
ein Auge auf sie geworfen hat. Diesen Reigen aus Liebe und Sehnsucht
durchbrechen die ersten Nachrichten von der Revolution. Dann überschlagen
sich die Ereignisse ... Detailreich erzählt de Kretser die Geschichte
von unerfüllter tragischer Liebe und Sehnsucht dreier Schwestern
in den Wirren der Französischen Revolution. Die klare Sprache und
zurückgenommene Erzählweise heben das Buch, das in der englischsprachigen
Welt euphorische Kritiken geerntet hat, weit über einen gewöhnlichen
historischen Roman hinaus."
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Michelle de Kretser wurde in Colombo, Sri Lanka
geboren. Ihre Familie emigrierte nach Australien, als sie vierzehn
war. Sie studierte in Paris und arbeitete für mehrere Jahre als
Lektorin. Zur Zeit lebt sie in Melbourne, Australien.
Preise:
Gewinnerin des Commonwealth Writers Prize in
den Kategorien "Best Book" und "Encore".
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Insgesamt
gesehen gefällt mir dieser Roman sehr gut. Er ist sehr spannend
geschrieben, und ich habe einige interessante Sachen erfahren, z.B.
dass es in Frankreich im 18. Jahrhundert keine Kartoffeln gab, und
die Franzosen es für barbarisch hielten, dass die Deutschen die
aßen. Für Viehfutter seien Kartoffeln, aber doch nicht zum Essen…Ebenso
dass sie das Bier, dass die Soldaten in Deutschland zu Trinken bekamen,
gräßlich fanden, und einen Weg suchten, den Soldaten Wein zu schicken…
Und über die Rosenzucht: Dass es z.B. dunkelrote Rosen noch nicht
gab. Ganz am Ende des Buchs ist sie dann gezüchtet, leider ist nicht
vermerkt, wie sie dann getauft wurde, ich denke es war eine Vorläuferin
der heutigen Baccara-Rose.
Was
auch nicht so bekannt ist: Die Soldaten die damals verwundet oder
verkrüppelt aus dem Krieg nachhause kamen, waren dann Bettler;
sie waren nicht versorgt und von der Gesellschaft verachtet.
Oder
die Zustände in den Krankenhäusern: In einem Raum waren
über 40 Betten, in jedem Bett mindestens zwei Patienten, und
dazwischen auf dem Boden noch unzählige Lager aus Lumpen, Stroh
usw. - die hygienischen Verhältnisse waren haarsträubend,
im Vergleich zu heute; und in diesem Roman kämpft ein Arzt
gegen diese ganzen Sachen an und bewirkt auch Veränderungen..
Weiter
ist der Handlung des Romans sehr deutlich zu entnehmen, wie die
Strömungen bei den Revolutionären selbst verliefen, wie unterschiedlich
sie waren, und vor allem auch, wie sie Leute aus eigenen Reihen
hinrichteten, bzw. töteten, wenn sie vermuteten, dass sie Verräter
waren. Sie bespitzelten sich also auch gegenseitig.
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