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Meine Zusammenfassung
Der Handlung
vorangestellt ist ein Prolog. Mit diesem Zitat "Nichts ist ohne
Glanz, wenn das Meer am Ende des Tages die Sonne verschlingt".
Sie unterhält sich mit ihrem toten Bruder und stellt sich vor, wie
es gewesen ist. Und es ist grausam. Er ist dabei, eine Boje zu überprüfen,
und als er in die Inspektionsluke hineingreift, wird sein Arm von
einer Fuchsfalle festgehalten. Es gibt für ihn kein Entkommen. Ein
Messer oder geeignetes Werkzeug, um den Arm abzuhacken hat er nicht,
sein Taschenmesser reicht dafür nicht aus. Die Flut steigt und er
kann sich ungefähr ausrechnen, wie lange er noch lebt. -
Was bedeutet
das Wort Blaufeuer ?? Ist ja auch der Titel dieses Buchs.
Blaufeuer ist ein Notsignal von Menschen, die auf dem Meer sind
und um Hilfe rufen.
Janne wohnt
seit zwei Jahren in Berlin, wo sie im der Deutschen Philharmonie
als zweite Violinistin einen Job hat. Zusammen mit ihrem Exfreund
lebt sie in einer geräumigen Eigentumswohnung, die beiden gehört.
Da kommt plötzlich die Nachricht vom Tod ihres Bruders Erik.
Zu ihm hatte sie ein ganz besonders enges Verhältnis. Sie macht
sich sofort auf den Weg nach Cuxhaven, wo ihre Eltern leben und
wo auch ihr Bruder lebte und jetzt starb.
Als sie sich nach den Todesumständen erkundigte, erfuhr sie, dass
Erik nicht durch einen Unfall, sondern durch ein grausames Verbrechen
zu Tode kam.
Janne war von
dem Werftbesitzer Flecker und seiner Frau adoptiert worden, als
ihre Eltern waren verunglückt waren und sie noch ganz klein war,
Flecker war mit ihnen befreundet gewesen.
So kam sie zu den Fleckers, die zwei eigene Söhne hatten, Meinhard
und Erik. Nachdem bei der Beerdigung von Erik sein Vater einen Schlaganfall
erleidet, überschlagen sich die Ereignisse.
Der Vater bittet
Janne, die Leitung der Werft zu übernehmen, wofür eigentlich Erik
vorgesehen gewesen war. Janne kann sich nur sehr schwer darauf einstellen
und da sie auch den Gründen für den Tod von Erik nachgehen will,
kümmert sie sich zunächst wenig um die Werft. Sie hört sich im Ort
herum, auch in der Kneipe "Blaufeuer", und erfährt einiges. Aber
sie trifft niemand an, der Erik so gehasst haben könnte, ihm so
einen grausamen Tod zu bescheren.
Janne erfährt
dann auch, dass Flecker nicht ihr Adoptivvater, sondern ihr richtiger
Vater ist. Nachdem ihr Vater einen zweiten Schlaganfall erleidet
und im Wachkoma liegt, macht sich Janne auf nach Helgoland. Dort
scheinen viele geheimnisvolle Geschichten zu warten. - - - Sie erfährt
von der Vergangenheit ihres Vaters, die zunächst mit Schiffsbau
nichts zu tun hatte. Als armer Schlesier war er zu einem Vermögen
gekommen, mit Naturdärmen aus Afghanistan. Und nachdem er den Afghanen
betrogen hatte, der hatte ihm viel Geld gegeben für seine Geschäfte
in Deutschland, kaufte er diese Werft in Cuxhaven.
Wie diese Geschichte, so sind noch einige andere eingeflochten,
die mit der Haupthandlung wenig zu tun haben.
Janne beschließt
im Wege ihrer Ermittlungen, nach Helgoland zu fahren.
Janne geschahen
auch schon bevor sie nach Helgoland fuhr, einige seltsame Sachen;
so wollte sie ein unerkannter Reiter im Watt zumindest verletzen,
dann fiel ihr fast ein Motor auf den Kopf, als sie in der Werft
war, bei einer Jagdveranstaltung ist sie das Ziel eines Schützen,
der mehrmals auf sie schießt, sie aber zurückschießt. Sie kann sich
retten, der Schütze bleibt im Dunkeln.
Und in Helgoland passiert ihr wieder was ähnliches, und es ist genau
derselbe Mann: immer dunkel gekleidet, mit einer Kapuze, sein Gesicht
kann sie nie erkennen. Seine Gestalt kommt ihr zwar bekannt vor,
aber sie kommt nicht drauf, wer das sein könnte - - - -.
Es werden dann
zahlreiche Geschehnisse aus Kriegszeiten erzählt, die Janne von
Leuten erfährt, die schon ewig auf Helgoland leben und auch mit
ihrem Vater damals Geschäfte gemacht hatten, u.a. auch beteiligt
waren an einem Versicherungsbetrug, zu dritt hatten sie eine neu
gebaute sehr teure Yacht dort auf Helgoland in einem Stollen verschwinden
lassen, Flecker kassiert, die zwei Mitwisser schweigen.
Dieses ganze Drumherum um die Geschichte ihres Vaters lenkt zunächst
den Verdacht wo ganz anders hin. Janne meint eine lange Zeit, ihr
Vater sei eigentlich das Ziel des Mörders gewesen. Und kommt so,
genau wie es der wahre Mörder will, auf einen ganz falschen Pfad.
Wer das Buch
lesen möchte, jetzt nicht weiterlesen!!!
Es wurden einige
Personen als verdächtig dargestellt, wie das in Krimis so ist. Aber
ein einziger wurde nie in diesen Kreis von Janne aufgenommen: Das
war ihr Bruder Meinhard. Als sie Meinhard in Hamburg anrufen möchte,
und ihn nie erreicht, ruft sie in der Klinik selbst und auch bei
seiner ehemaligen Freundin an; sie erfährt, dass er gar nicht mehr
als Arzt (Chirurg) dort arbeitet. - Da bekommt sie plötzlich einen
Anruf auf ihrem Handy von Meinhard, der sich mit ihr verabredet
bei der "alten Liebe", wo er mit ihr den herrlichen Sonnenuntergang
anschauen will. - - - .
Das kommt ihr
schon komisch vor, nur ist sie immer noch ahnungslos. Sie hat wie
immer, ihre bzw. die Pistole ihres Vaters in ihrer Jacke. Meinhard
ist überschwänglich, umarmt sie plötzlich, (wie sich später rausstellt,
hatte er ihr bei dieser Gelegenheit die Pistole entwendet) und dann
fahren sie ins Krankenhaus den Vater besuchen, dem es besser geht.
- Nur Meinhard fährt wie ein Verrückter, und nicht ins Krankenhaus,
sondern sie landen außerhalb, auf dem "Deutschen Olymp", das ihr
Vater mal gekauft hatte, dort waren Gebäude, ein Ausflugslokal usw.
-
Meinhard erklärt
dann, zwischen brutalen Schlägen in ihr Gesicht, in den Bauch, überall
hin, was und warum geschehen ist.
Er hatte sich immer benachteiligt gefühlt gegenüber seinem Bruder
Erik. Alle haben Erik geliebt, bewundert, er fühlte sich immer benachteiligt.
Als er dann Chirurg wurde und auch ein Ansehen hatte, und auch von
der Familie endlich respektiert wurde, war es eigentlich auch erträglich
für ihn geworden. Nur: Ihm passierte bei einer Operation ein schlimmer
Kunstfehler, und seine Karriere als Chirurg, evtl. später auch als
Chefarzt war jäh beendet.
(*)Hier ist
mir allerdings nicht ganz klar, warum die Autorin diesen seltsamen
Weg gegangen ist. Meinhard wurde dargestellt als Chirurg, der nicht
in Frage kommt für die Leitung der Werft. Es wusste ja niemand,
dass er seine Stelle als Arzt in Hamburg verloren hatte. Er hätte
doch einfach das sagen können, und Janne wäre froh gewesen, sie
war nicht begeistert davon, die Werft zu leiten. - - -(*)
Er wollte
nun Chef der Werft werden. Da stand Erik im Weg. Und ersann er diesen
grausamen Mord. Als dann sein Vater einen Schlaganfall erlitt, sah
er sich seinem Ziel sehr nahe. Als dann der Vater aber nicht ihm,
sondern Janne die Leitung der Werft übertrug, sollte er eben auch
Janne aus dem Weg räumen. Als Janne dann mit ihren Nachforschungen
begann, wurde sie zu gefährlich für ihn. Er versuchte dann, als
dieser Kapuzenmann, ihr Angst machen, um sie dazu zu bewegen, wieder
nach Berlin zurückzukehren und ihm das Feld, vor allem aber die
Leitung der Werft zu überlassen. Zwischen diesen Erklärungen schlägt
er sie weiter, und sagt ihr auch, dass er sie töten will, und es
sollte so aussehen wie Selbstmord. Er würde ihre eine große Dosis
Insulin spritzen, und sie dann oben vom Olymp runterstürzen lassen.
- >
Er hält sie dort oben am Olymp in der alten Wirtschaft gefangen,
malträtiert sie weiter, zeigt ihr auch seinen Arm, den sie erwischt
hatte, als sie bei der Jagd nach dem Schützen gezielt hatte. Jannes
Vaters konnte sich zwischenzeitlich verständigen, und der alte Freund,
der auch Janne bei der Leitung der Werft behilflich war, bzw. das
eigentlich alleine machte, taucht plötzlich im Krankenhaus auf und
er versteht, was Flecker sagen will, aber seine Freundin nicht versteht.
(*)Wieso der
Vater plötzlich weiß, dass Janne in Gefahr ist, und wo und vor allem
durch wen, bleibt sehr undurchsichtig, wird auch nicht erklärt-
- - - - Daraufhin wird die Polizei zum Olymp geschickt, Janne gerettet,
Meinhard zunächst angeschossen und dann verhaftet.
Am Schluss
dann, auch für die Handlung der ganzen Geschichte unwichtig,
kommt dieser alte Freund des Vaters mit zwei Tickets, sie fliegen
nach Hawaii, dort liegt eine Luxusyacht, die ihm, besser gesagt
der Werft gehört, und dort leben sie eine Weile.
Als sie dann
zurückkehrt später, hat dieser alte Freund einen Fachmann
gefunden, der Teilhaber der Werft werden möchte - der sie entlastet
und die Werft wieder auf Vordermann bringen soll.
Das und auch
alles andere ist so Beiwerk, das nichts mit der eigentlichen Geschichte
zu tun hat.
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Alexandra Kui wurde 1973 in Buxtehude geboren.
Sie studierte in Hamburg und arbeitete für verschiedene
Tageszeitungen, bevor sie ihren ersten Kriminalroman schrieb.
Heute lebt sie als Autorin, Musikerin und Journalistin
auf der Geest bei Hamburg. Blaufeuer ist ihr viertes Buch. .
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