|

Meine Zusammenfassung
Der Kapitän, ein Koch und sechs weitere Männer gehen an Bord der
Per se im Hafen von Grundartangi, Island. Ziel ist Surinam, Südamerika.
Alle haben ihre Geschichte, und was zu verbergen.
Feindseligkeiten beeinflussen die Stimmung an Bord, und es geht
das Gerücht um über eine bevorstehende Meuterei.
Zunächst werden die Charaktere beschrieben von den Männern, die
für einige Wochen auf diesem Schiff zusammenleben müssen.
Da ist zunächst der Kapitän (ich verzichte hier, alle Namen zu
nennen, denn die ganzen Namen sind ja isländisch, und viele Zeichen
die dort benutzt werden, gibt's gar nicht bei meiner Tastatur) -
verabschiedet sich von seiner Frau. Es soll seine letzte Reise sein,
er hat gekündigt, und will nach Ankunft des Schiffs in Surinam in
Pension gehen. Er hat seiner Frau ein Ticket nach Surinam in einem
Umschlag gegeben, als er sich verabschiedet hatte. Er hatte keine
Antwort abgewartet, seine Ehe ist irgendwie verödet, es ist kein
Bezug mehr zwischen ihnen da, aber er selbst findet den Weg auch
nicht zu seiner Frau, die er eigentlich sehr liebt. - Und erst als
er in seiner Kabine seinen Koffer auspackt, findet er als Antwort
seiner Frau ihr schwarzes Kleid, sie hatte es ihm eingepackt, um
ihm vermutlich zu signalisieren, dass sie die Trauerzeit abgeschlossen
hat (sie hatten ein Kind verloren, und danach war sie schwermütig
geworden, sich Leuten aus der Kirche angeschlossen). Und ihr Verhältnis
war für beide sehr unbefriedigend geworden. Aber der Kapitän sieht
Hoffnung darin, dass sie ihr Kleid in sein Gepäck gelegt hat, und
sieht das als Zustimmung, dass sie das Ticket benutzt und nach Surinam
fliegt, und sich mit ihm dann dort trifft, wenn auch sein Schiff,
die Per se, dort angekommen ist.
Die Reederei hatte vor einiger Zeit schon einigen Leuten der Crew
gekündigt, und diese 8 Leute, die jetzt noch da waren, sollen auch
die Kündigung bekommen. - Aber der Kapitän behält das für sich,
es ist jedoch irgendwie durchgesickert.
Dann ist ein anderes Crewmitglied, das gerade in einem Anfall von
Blutrausch oder wie man es nennen will seine Frau erschlagen und
am Meer eingegraben hatte.
Ein weiterer, Frau, ein Kind, ein zweites ist im Kommen, hatte
grade Besuch von jemand bekommen, der seine Spielschulden eintreiben
will. Er ist ein Spieler und von seinen Schulden hat seine Frau
keine Ahnung. - Dieser Eintreiber fordert ihn auf, in Surinam (Paramaribo,
Südamerika) ein Päckchen entgegenzunehmen, und dann weiter zu befördern.
Klar, es ist Rauschgift. - Ansonsten wäre seine Familie in Gefahr.
Dann ist noch einer, ohne Familie, ein Alkoholiker, der nur leben
kann, wenn er auf einem Schiff ist, der Freizeit nicht ertragen
kann und sich während Landurlauben so lange besäuft, bis er wieder
an Bord geht.
Das sind mal die mir auffälligsten Charaktere dieser Crew. Einer,
der eigentlich nichts mit dem Schiff zu tun hat, "Satan" genannt,
eine Gestalt aus der Unterwelt von Reykjavik, verlässt eine Kneipe
und wird von einem Auto mitgenommen. Er hatte grade eine Schlägerei,
und ist nicht ganz fit. Der Fahrer nimmt ihn mit aufs Schiff, und
er soll ein Schwager von jemand sein, der auf dem Schiff ist. Was
er aber nicht ist. Alle sehen ihn aber als Matrosen an, er bekommt
seine Kajüte, und als er aufwacht, sind sie schon auf See. Da einige
wissen, dass sie gekündigt werden, planen sie eine Meuterei. Der
Motor soll lahm gelegt werden. Der Mörder, der seine Frau umgebracht
hat, gehört aber nicht zu diesem Kreis der Meuterer. Er hat eine
eigene Idee, um einer Verfolgung zu entgehen; er ist ein religiöser
Spinner, der nicht vor ein weltliches Gericht will wegen dem Mord,
sondern nur vor Gott seiner Strafe zugeführt werden will. Dazu muss
er verhindern, dass Nachrichten von draußen zum Schiff gelangen.
Er kappt dann sämtliche Geräte, die das Schiff mit der Außenwelt
verbinden, aber auch die gesamten Navigationsgeräte; niemand, auch
nicht der Kapitän, hat eine Ahnung, dass er das gewesen ist. Lediglich
der so genannte "Satan" hat das irgendwie mitbekommen, da er mit
ihm zusammen Dienst hatte und der sich nur zum WC abgemeldet hatte,
aber lange Zeit verschwunden war, und daraufhin die Geräte ausfielen.
Die Meuterer, die vorhatten, den Motor stillzulegen, schieben ihre
Aktion noch auf. Mit dem Ausfall der Navigationsgeräte meint der
Kapitän noch klarzukommen. Es ist kein Unwetter, und im Notfall
hat er auch einen Sextanten, den er im Notfall zu Hilfe nehmen kann,
um ihren Standort zu bestimmen.
Ich überspringe jetzt viele Geschehnisse, wichtig ist, dass auch
eines Tages der Motor ausfällt, und dazu kommt noch ein Unwetter.
Und um dem ganzen den Gipfel aufzusetzen, wird das Schiff auch noch
von Piraten geentert.
Es geht sehr turbulent weiter, mit Schießereien, Kämpfen, viel Blut
und und und . . . . . Den "Satan" hatten sie, als alle Geräte ausgefallen
waren, eingesperrt, weil sie meinten er wäre das gewesen. -
Der Übeltäter, der es wirklich war, hat sich schwer verletzt das
einzige Rettungsboot genommen, der Motor springt aber nicht an und
er wird ohnmächtig, bevor jemand was bemerkt, das Rettungsboot driftet
ab. Als alles drunter und drüber geht, einige Piraten sind noch
an Bord, befielt der Kapitän, Satan zu befreien; er hatte von der
Festsetzung dieses erfahren und es war klar, dass dieser Satan nicht
derjenige war, der sämtliche Leitungen durchgeschnitten hat.
Letztendlich ist es dann Satan, der die Piraten besiegt, aber davor
gibt's noch einige Kämpfe. Ich verrate jetzt hier wirklich nicht
viel, es ist nur ein Bruchteil dessen was da geschehen ist. Letzter
Teil ist, wie dann vier übrig gebliebene der Crew am Südpol, der
Antarktis, landen und es keinen Weg gibt mit dem Schiff. Das Schiff
war ja nicht mehr steuerbar, ohne Motor, und wurde automatisch zum
Südpol getrieben. Und sie beschließen, zu Fuß eine Station in der
Antarktis zu suchen, die 400 km weit weg ist. - Die Gruppe teilt
sich, zwei gehen den einen Weg, zwei den anderen……………..
|
|
Daten zum Buch:
Das Schiff Originaltitel: Skipid Roman.
Ullstein Verlag 2008 368 Seiten, ISBN: 3550087403
Stephán Máni wurde 1970 in Reykjavik geboren.
Aufgewachsen ist er in Òlafsvik in West-Island.
Bevor er mit dem Schreiben begann, arbeitete er
als Gärtner, Tischler und Buchbinder, in er Fischindustrie und auch
als Sozialarbeiter mit Jugendlichen und in psychiatrischen Kliniken.
"Das Schiff" ist sein siebter Roman.
Hier ein Interview
mit ihm über dieses Buch.
|