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*Zitat: "Der amerikanische Leutnant kehrt
aus Japan in die USA zurück. Noch einmal gedenkt er des Mädchens
Hana-ogi, von der er sich für immer trennen musste. So endet
einer der schönsten, aber auch nachdenklich stimmendsten Liebesromane
der zeitgenössischen Literatur. Vor dem Hintergrund der faszinierenden
Landschaft und der rätselhaften Rituale des Lebens im Fernen
Osten erzählt er vom wortlosen Verstehen zwischen Menschen
verschiedener Völker.
Die Welt: "Mit der langsam aufkommenden Zuneigung
des einstigen Kriegshelden zu einem Mädchen fremden Bluts,
dessen Bruder als Kriegsverbrecher verurteilt, dessen Vater unter
amerikanischen Bomben umgekommen ist und die selbst mit dem ganzen
Seelenreichtum einer privaten Natur ausgestattet ist, tritt der
Roman in die unermessbaren Gefilde reifer Tragik und bewegender
Menschlichkeit." -*Zitatende.
Meine Zusammenfassung:
Lloyd wird von Korea nach Kobe in Japan versetzt. Initiiiert von
dem Vater seiner amerikanischen Verlobten, einem General. Es soll
quasi endlich die Hochzeit zwischen den beiden besprochen oder sogar
vollzogen werden.
Ein GI seiner Kompanie ist mit einer Japanerin
verlobt und die Hochzeit steht kurz bevor. Unter unwahrscheinlichen
Schwierigkeiten war es gelungen, diese Hochzeit zu arrangieren.
- Diesem GI war es nur mit Hilfe eines Kongressabgeordneten gelungen,
diese Heiratserlaubnis zu bekommen, was natürlich vom Militär
überhaupt nicht gern gesehen wird. Und es werden Hindernisse
über Hindernisse eingebaut.
Grundsätzlich wird es total abgelehnt,
dass amerikanische Soldaten, insbesondere Offiziere, japanische
Frauen heiraten. Japanerinnen werden als Neger bezeichnet. Sollten
sie wirklich eine Heirat durchsetzen, dann ist es nicht erlaubt,
ihre japanische Ehefrau mit in die Staaten zu nehmen.
Lloyd fungiert auf die Bitte des GIs hin als
Trauzeuge; er findet die Braut hässlich und kann gar nicht
verstehen, was dieser GI an dieser hässlichen rundgesichtigen
kleinen Frau überhaupt findet.
Lloyd begegnet eines Tages den zahlreichen Tänzerinnen
und Schauspielerinnen, die alle wunderschön sind, wobei einige
*Stars* der Schauspielerinnen und Tänzerinnen von den anderen
Frauen regelrecht angebetet werden. Eine dieser Frauen ist Hana-ogi.
Mit Hilfe des GIs gelingt es Lloyd, sich mit
dieser Frau zu treffen. Es ist sehr schwierig, auch sie darf sich
nicht mit Amerikanern abgeben, also sie dürfen nicht zusammen
gesehen werden. - Aber es gelingt ihnen, wieder mit Hilfe dieses
GIs, sich doch ein Liebesnest zu schaffen und leben heimlich zusammen.
Sehr schwierig gestaltet sich die Verständigung, da er nicht
japanisch spricht, und sie nicht amerikanisch. Sie finden irgendwie
eine Verständigungsmöglichkeit, lernen auch, die Worte,
die sie nicht verstehen, dennoch zu verstehen.
Sie leben zuletzt in einer kleinen Ecke des kleinen Hauses des GIs
und seiner Frau, als der Befehl kommt, dass beide in die Staaten
zurückversetzt werden. Und zwar bereits in den nächsten
zwei Tagen.
Sie verbringen eine letzte Nacht, schlaflos, hoffnungslos.
Die japanische Frau des GIs ist schwanger, und
er muss sie alleine zurücklassen, ihre Zukunft ist düster,
es ist nicht abzusehen, ob sie sich danach je wiedersehen können,
ob sie je in die Staaten einreisen darf. -
Der GI erschießt sich, seine Frau stößt sich ein
Messer in die Brust, liegt über ihm, als sie gefunden werden.
Hana-ogi hat ihren Entschluss gefasst; selbst mit Einwilligung würde
sie niemals Japan verlassen, und heiraten möchte sie Lloyd
auch nicht. obwohl er ihre große und einzige Liebe ist. -
Sie reist ab nach Tokio, er reist ab in die Staaten, er sieht sie
nie wieder.
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James Albert Michener (* 3. Februar 1907; 16. Oktober 1997) war ein
US-amerikanischer Schriftsteller.
Als Waise wuchs Michener bei seiner Pflegemutter Mabel Michener in
Doylestown, Pennsylvania auf. Er arbeitete zunächst als Lehrer
und als Lektor. Im zweiten Weltkrieg während seines Einsatzes
im Südpazifik, entstand auf Espiritu Santo sein erstes Buch "Die
Südsee", eine Sammlung von lose zusammenhängenden Kurzgeschichten.
Für diesen Roman erhielt er 1948 den Pulitzerpreis.
Später wurde daraus das Broadway-Musical "South Pacific".
Michener schrieb zahlreiche weitere Romane, die sich zum größten
Teil mit dem Leben in einem bestimmten Landstrich von den Anfängen
bis zur Gegenwart beschäftigen. Diese Romane basieren auf historisch
korrekten Informationen, während die meisten Hauptfiguren fiktiv
sind.
Werke
Alaska
Karibik
Hawaii
Klondike
Mexiko
Der Adler und der Rabe
Die Kinder von Torremolinos
Dresden, Pennsylvania
Die Quelle
Die Bucht
Verheißene Erde
Sternenjäger
Die Brücken von Toko-Ri
Die Brücke von Andau
Karawanen der Nacht
Sayonara
Iberia
Mazurka
Frühlingsfeuer
Kent State
Havanna
Patrioten
Texas
Cenntenial
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