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Meine Zusammenfassung
Als Fiona Alec zum ersten Mal sieht, ist es fast schon um sie geschehen.
Beide verlieben sich auf der Stelle, finden sich sehr sympathisch,
so als ob sie sich schon seit ewigen Zeiten kennen würden.
Fiona betreibt eine Frühstückspension am Fuße des Cadair Idris,
ihr Mann ist sehr schwer erkrankt und bewirtschaftet auf dem gleichen
Gelände, aber doch ein paar hundert Meter entfernt seinen Bauernhof,
er ist ein Schafbauer.
Diese Krankheit hatte er sich zugezogen, als alle Schafzüchter auf
Anordnung der Regierung ihre Schafe behandeln mussten mit einem
Giftzusatz in einem Wasser, wo die Schafe alle durchgehen mussten,
wegen einer sich ausbreitenden Seuche. – Viele Schaffarmer dort
erkranken, sterben auch bald, es ist eine rätselhafte Krankheit,
die das Gehirn und seine Funktionen betrifft. Ein Zusammenleben
des Ehepaars im gleichen Haus ist nicht mehr möglich, der Bauer
ist gegen fast alles allergisch, seine Wohnung im benachbarten Hof
wurde so eingerichtet, dass er drin leben kann, Fiona bringt ihm
täglich Essen, reinigt die Wohnung, kehrt dann aber gleich wieder
zurück in ihr Haus. Er ist psychisch auch nicht mehr fähig, mit
Menschen Kontakte zu haben, macht mehr schlecht als recht seine
Arbeit mit den Schafen, hat aber Hilfe von einem jungen Mann aus
dem nahen Dorf.
Da steht eines Tages Alec vor ihrer Tür, ohne Auto, mit Rucksack,
verschmutzt, unrasiert, mit langen Haaren. Er war den langen Weg
vom Flugplatz quer durch England gewandert, und ist nahe am Ziel,
auf dem Berg will er ja die Asche seiner verstorbenen Exfrau verstreuen.
Die Landschaft in Schottland, diese einsame Gegend mit ihren ebenso
abgeschieden lebenden Menschen dort, werden ansprechend geschildert.
Fiona macht ihre Arbeit sehr gerne, kocht sehr gerne, hat eine imposante
Küche mit einem riesigen uralten Herd. Sie haben eine Tochter, die
aber im Ausland, bzw. weit entfernt studiert und nur selten zu Besuch
kommt.
Alec gefällt es sehr gut auf diesem Hof, allerdings hat Fiona zunächst
kein Zimmer frei. Er fragt deshalb, ob er sein Zelt im Gelände aufstellen
darf. Das erlaubt Fiona, sie lädt ihn aber zum Abendessen und auch
für den kommenden Morgen zum Frühstück im Haus ein.
So beginnt die Geschichte, in deren Verlauf dann Alec ein Zimmer
bekommt, es war eins frei geworden, wo er dann mit Fiona einkaufen
fährt, und schließlich auch in ihrer wunderbaren Küche selbst kocht,
er ist ein leidenschaftlicher Koch. So finden einige gemütliche
gemeinsame Essen statt, wo einmal er, dann Fiona, oder auch beide
zusammen kochen, Wein dazu trinken, die Romanze hat längst begonnen.
Und natürlich schlafen sie auch nach einigen Tagen miteinander.
Jetzt wird diese erste Liebesnacht geschildert, und da beginnt
für mich die Trivialität…… Natürlich geschehen auch noch viele andere
Dinge auf Nebenschauplätzen.
Eines Tages, als das Wetter es erlaubt, macht sich Alec auf den
Weg zum Berg hoch, es ist nur eine Tour von normalerweise 4-6 Stunden,
es gibt zwei Wege, einer ist länger, einer kürzer, der kürzere wie
immer steiler und gefährlicher.
Fionas Mann geht es sehr schlecht, er ist plötzlich nicht mehr in
seinem Haus anwesend, sein Essen blieb unberührt, niemand weiß wo
er ist. Bis dann Alec ihn auf dem Weg zum Berg findet, er hatte
Alkohol getrunken, und offensichtlich auf seinen Tod gewartet. Alec
rettet ihn aber in einer aufsehenerregenden Rettungsaktion mit Hilfe
der Bergrettung usw. – Und hier geht ihm das Leben dieses Mannes
vor, obwohl gerade dieser ihm ja im Wege steht, zu der von ihm geliebten
Fiona.
Es geschehen jetzt - wieder auf unterschiedlichen Plätzen – einige
interessante Einzelheiten.
Da ist die Tochter, die, da ihr Vater lebensgefährlich im Krankenhaus
ist, angereist kommt, mit ihr ihr Lover…..
Diese Begegnungen, mit diesem seltsamen, unsympathischen jungen
Mann, der scheinbar bzw. für die Tochter gar nicht erkennbar, irgend
etwas im Schilde führt. Es geht um das Gelände, Ausbau etc., naja.
Fiona wie auch Alec durchschauen das.
Und da gibt’s ja noch diesen jungen Mann, der als Helfer bei Fiona
auf dem Hof arbeitet. Und der eben in diese Tochter verliebt ist.
Jetzt gibt’s zwei Liebesgeschichten, beide behaftet mit immensen
Hindernissen (wie das so in diesen trivialen Geschichten üblich
ist).
Alec verlässt schließlich den Hof und Fiona, er möchte nicht als
Ehebrecher und Außenstehender gelten, Fiona bekommt das aber nicht
mit, sondern er ist einfach nicht mehr da.
In einem neuen Zeitfenster, einige Jahre später, Fionas Mann ist
gestorben, kommt der Leser dann in das Ende der Geschichte. Und
zwar dieser beiden Liebesgeschichten….. Mehr nicht dazu zum Inhalt.
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Autor
Will North arbeitete unter anderem
als Ghostwriter für Bill Clinton und Al Gore und wurde für seine
schriftstellerische Tätigkeit im Sachbuchbereich ausgezeichnet,
bevor er sich äußerst erfolgreich dem Romangenre zuwandte.
"Am Ende des Weges" ist sein erster
Roman.
„<Ich weiß, dass die Macht dieser
Liebe mich zerstören wird.> Aber ich hatte keine andere Wahl.
Der Amerikaner Alec möchte die Asche
seiner verstorbenen Frau in Wales verstreuen, auf dem rauen Cadair
Idris. Er wohnt am Fuße des Bergs in einem gemütlichen Bed & Breakfast,
das von Fiona und ihrem todkranken Mann betrieben wird. Als der
Witwer darauf wartet, dass das Wetter endlich erlaubt, den letzten
Wunsch von Gwynne zu erfüllen, geschieht etwas, das nicht geschehen
darf: Er und Fiona verlieben sich ineinander. "Am Ende des Weges
beschreibt bewegend, wie die Liebe das Leben zweier Menschen von
Grund auf verändert." Seattle Times "Wie wir die Liebe wahrnehmen
und die Verpflichtungen anerkennen, die mit ihr einhergehen, liegt
im Zentrum dieses Debütromans. Eine reine Freude." Library Journal
"Das Thema der späten Liebe erinnert an den Megahit ."
(Verlagsbeschreibung)
Buchdaten
ISBN-10:3-453-40527-7 EAN:9783453405271 Erscheinungstermin: März
2009
Verlag: Heyne
Einband: Taschenbuch Seiten:384
Übersetzer: Ruth Sander
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Meine
abschließende Meinung zum Buch:
Zunächst vom Cover und der Inhaltsbeschreibung angelockt, las ich
dieses Buch. – Um dann aber sehr bald zu bemerken, dass diese Geschichte,
je weiter sie fortschreitet, immer trivialer, schwulstiger, schnulziger
wird. Ich las dennoch weiter, wenn auch im Schnelldurchgang, alles
zu lesen mir kaum möglich, es war einfach zu schwulstig, ärgerte
mich immer mehr, je weiter ich las.
Ich musste viele Seiten überlesen, und las es dann schnell zu Ende.
Es endete so, wie üblich diese Arten von Romanen enden.Ich weiß,
dass viele Leute, bzw. Frauen solche Romane gerne lesen. Vor allem
diejenigen die nicht allzu viel lesen und noch nicht viel Erfahrung
mit Literatur haben. Ist auch gut so, besser immer noch so einen
Roman zu lesen, als gar nicht lesen.
Aber
mehr kann ich leider nicht zu diesem Buch bemerken.
Doch, noch eins: Diese Geschichte hätte eigentlich in diese Romanheftchen,
die es in meiner Jugend gab, gepasst… Für mich unverständlich, wie
ein Autor so was schreiben kann, sich für so was hergibt. Wo doch
seine berufliche Situation und sein literarischer Weg was ganz anderes
versprechen. 3 Punkte vergebe ich dennoch, wegen der an einigen
Stellen sehr schönen Landschaftsbeschreibungen und einer interessanten
Information, z.b. über die Schafzucht usw. -
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