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Meine Zusammenfassung:
Die Erinnerungen
des Mädchen beginnen damit, als das Aleuterchiff kam. Sie war
12 Jahre alt, ihr kleiner Bruder 6 Jahre alt.
Die Menschen
vom Schiff waren gekommen, um Seeotter zu fangen. Der Häuptling
des Dorfes verhandelt zwar mit ihnen, er möchte die Hälfte
der Beute für sein Dorf haben, dafür dürfen die Fremden
hier die Seeootter fangen. Die Fremden werden auch genau von den
Dorfbewohnern beobachtet und tatsächlich wollen die Fremden
sie übers Ohr hauen. - Es kommt zum Kampf zwischen den Indianern
und den Fremden, auf beiden Seiten gibt es Verletzte und Tote.
Im Dorf
wird beschlossen, von der Insel zu fliehen, falls wieder ein Aleuterschiff
kommen sollte. Sie packen die nötigsten Sachen in ihre Kanus
und schicken sich an die Insel zu verlassen. Es stürmt und
die See ist wild und stürmisch. Als alle im Boot sind, auch
der Hund, sieht das Mädchen, wie sein Bruder noch auf der Insel
ist. Das Boot kann aber nicht umkehren, also springt sie ins Wasser
und schwimmt auf die Insel zu ihrem kleinen Bruder. -
Die ganzen
Hütten und Behausungen auf der Insel wurden vernichtet, nichts
sollte darauf hinweisen, dass die Insel bewohnt ist und sie baute
sich zunächst in einer Höhle einen Unterschlupf, dann
eine Hütte an einer versteckten Stelle. Die Hunde des Stammes
hatten sich den wilden Hunden zugesellt und zogen auf der Insel
umher auf Suche nach Futter. - Bei einem Kampf mit den Hunden wird
ihr kleiner Bruder von einem Hund totgebissen. Sie schwört,
diese Hunde alle zu töten. - Sie kann nur schlafen, wenn sie
Schutz hat vor den Hunden, und das ist sehr schwierig.
Sie stellt
sich schließlich Waffen her, und tötet auch einige Hunde,
nur den großen mit den gelben Augen, der Rudelanführer,
erwischt sie nicht. Als sie ihm eines Tages gegenübersteht,
wirft sie einen Pfeil nach ihm und trifft ihn in die Brust. - Als
er aber so verletzt vor ihr liegt, nimmt sie ihn auf ihre Arme und
trägt ihn in ihre Hütte. Sie entfernt den Pfeil, er hatte
keine tiefe Wunde verursacht, und pflegte ihn gesund, gab ihm Wasser
und Futter. Und ganz langsam entwickelte sich eine Freundschaft
zwischen ihnen, er wurde ihr bester und einziger Freund, war sie
doch jetzt ganz alleine auf der Insel.
Sie hat
noch viele Abenteuer und gefährliche Situationen durchzustehen,
der Hund immer an ihrer Seite. Als er eines Tages an Altersschwäche
stirbt, holt sie sich im Rudel wieder einen Hund, und zwar einen
Sohn ihres alten Hundes, und auch er wird zahm und bleibt bei ihr.
Nach vielen
Jahren kommt ein Schiff, und sie fährt mit aufs Festland.
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Scott O'Dell, 1901 in Los Angeles
geboren, übte verschiedene Berufe aus, bevor er sich als freier
Schriftsteller niederließ. Seine Romane stützen sich auf historische
Tatsachen und sorgfältiges Quellenstudium sowie auf seine eigenen
Heimat- und Jugenderlebnisse in der damals noch urwüchsigen Landschaft
Kaliforniens. Für seine Jugendbücher erhielt Scott O'Dell mehrere
Auszeichnungen, darunter die Hans-Christian-Andersen-Medaille, die
Newbery Medal und 1963 den Deutschen Jugendliteraturpreis für "Insel
der blauen Delphine". Sein Roman "Vor dem Richter des Königs" wurde
im Rahmen des deutschen Jugendliteraturpreises 1969 mit einer Prämie
ausgezeichnet.
Aus der Begründung der Jury:
Das Robinson Crusoe-Mädchen, dessen Geschichte hier erzählt wird,
lebte tatsächlich von 1835 bis 1853 allein auf einer einsamen Insel
im Pazifik….Die Erzählung versucht, diesem Schicksal dichterisch
nachzuspüren. Der Autor lässt das Mädchen selbst vom Hergang der
Ereignisse berichten. Einsam und ganz auf sich gestellt hat sie
jeden Tag neue die Aufgaben und Abenteuer, die ihr begegnen und
denen sie in Einfalt und Herzenstapferkeit nicht ausweicht, zu bestehen.
Ein außergewöhnliches Schicksal wird hier zum Bild und Gleichnis
des menschlichen Lebens, das nur mit Mut, Vertrauen und Zuversicht
gelebt werden kann.
Aus dem Nachwort des Verfassers:
Die Insel, in diesem Buch "Insel der blauen
Delphine" genannt, wurde um das Jahr 2000 v.Chr. von Indianern
entdeckt, die sich als erste dort ansiedelten. Den Weißen
blieb sie bis 1602 unbekannt....
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Obwohl
es ein Jugendbuch ist, kann es ein Erwachsener sehr gut lesen. Es
ist hochinteressant, spannend bis zum letzten Wort. Sehr interessant
ist, wie dieses Naturmädchen mit der sie umgebenden Natur umgeht.
Wie sich ihr Verhältnis zu den Hunden wandelt, auch zu anderen
Tieren; sie tötet sie nie um sie zu essen. Sie ernährt
sich von Muscheln und Wurzeln, wilden Kräutern und Gemüsen.
Als mal ein Schiff am Strand landet, ist darauf auch ein Mädchen.
Sie selbst hat sich versteckt. Das Mädchen besucht sie aber
schließlich, es hat sie im Versteck gefunden. Sie schließen
zaghaft Freundschaft, und eine menschliche Stimme zu hören
ist für das Mädchen eine Wohltat, obwohl sie die Sprache
des fremden Mädchens nicht versteht. Sie tauschen Geschenke
aus, das Mädchen fährt wieder ab mit dem Schiff, ohne
den Leuten etwas von der Inselbewohnerin zu verraten. Sie sehen
sich nie mehr.
Dieses
Buch gehört zu einer Art Jugendliteratur, die sehr empfehlenswert
ist. Und sich hervorragend als Geschenk für Kinder und Jugendliche
eignet.
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