Joyce Carol Oates

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Kurzbeschreibung
In Salthill-on-Hudson fährt man in großen Limousinen nach Manhattan und züchtet Orchideen. Alle fühlen sich jünger als sie eigentlich sind. Der plötzliche Tod des charismatischen Bildhauers Adam Berendt erfüllt das Städtchen mit ungläubigem Entsetzen und stellt die vermeintliche Idylle auf den Kopf. Windige Affären nehmen ihren Lauf, Lebensgeschichten geraten aus dem Ruder - ein rasantes Karusell schillernder Figuren und Schicksale. Eine rabenschwarze Komödie und zugleich ein beschwingender Gesellschaftreigen im Stile eines Robert Altman. Joyce Carol Oates - "die Meisterin der Verdichtung" "Berliner Zeitung"

 

 


 

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Joyce Carol Oates, 16.06.1938 in Lockport (NY) geboren, ist eine der profiliertesten amerikanischen Autorinnen der Gegenwart. Seit ihrem ersten Roman "The Garden of Earthly Delights" (1967) entwirft sie in ihren Short Storys und Romanen das Panorama eines Amerika, das äußerlich dem Erfolgsmythos vom American Dream nachstrebt, aber innerlich entfremdet zerfällt. Sie unterrichtet in Princeton Literatur.

Klappentext:

Solange man nicht selbst in dem Alter ist, sind die Geschichten von der Krise, die einem so um die fünfzig offensichtlich unausweichlich ins Haus steht, eigentlich meistens ganz lustig. Fast so lustig, wie die Krisen um die dreißig und um die vierzig. Zumindest klingt es so in den Klappentexten der Romane, in denen es um solche Sachen geht. Vor allem, weil die Geschichten nicht selten in einem sozialen Milieu angesiedelt sind, in dem man "wirkliche Sorgen" nicht zu haben scheint. Harmlos sind diese Krisen beim näheren Hinsehen dann aber eben doch meist nicht wirklich. Und genau so ist es auch in Joyce Carol Oates' Roman. Der trotzdem große Klasse ist! Nur eben nicht wirklich lustig.

Doch worum geht es? Da ist der gute Adam Berendt. Kunstlehrer an der Volkshochschule. Unverheiratet und kinderlos. Blutspender, Mitglied der freiwilligen Feuerwehr. Berendt träumt seit langem davon, irgendwann einmal nach Athen zu reisen, an die alte Wirkungsstätte des von ihm so verehrten Sokrates. Doch daraus wird nichts mehr, als er sein scheinbar unspektakuläres Leben mit der besten aller guten Taten krönt und ein achtjähriges Mädchen aus dem Hudson River rettet, dabei aber selbst an Herzversagen stirbt. Allein zurück bleibt Apollo, der Hund des Toten. Und zurück bleibt Marina, eine Buchhändlerin, die Berendt mit einer Finanzspritze vor der Pleite bewahrt hatte. Doch nicht nur für Apollo und Marina ist der Tod von Adam Berendt ein dramatischer Einschnitt: Mit einem Mal ist alles anders im beschaulich-mondänen Salthill-on-Hudson vor den Toren Manhattans. Es stellt sich heraus, das Adam Berendt nicht der harmlos-verschrobene Bildhauer war, für den ihn alle Welt hielt. Und plötzlich erscheint das Leben des Einzelgängers mit allem und jedem verwoben.

Mit Hudson River ist Joyce Carol Oates eine glänzend komponierte Gesellschaftsfarce gelungen. Eine meisterhafte Variation über Schein und Wahrhaftigkeit. Und über das, was passiert, wenn man plötzlich merkt, viel zu lange auf der falschen Fährte unterwegs gewesen zu sein. Tragisch, dass einem das, wenn man den Berichten glauben darf, offensichtlich immer erst klar wird, wenn es für die wirklich entscheidende Wende im Leben eigentlich schon zu spät ist. . .

Das Buch beginnt damit, dass Adam Berendt als *Gestorbener* seinen Tod und die Zusammenhänge, sein bisheriges Leben teilweise, usw. erzählt.

Joyce Carol Joates springt auch hier wieder von Person zu Person als Erzähler, aber interessant wie immer ihre Art und Weise, eine interessante Geschichte aufzubauen.

Ja, wollte weiter berichten....kam nicht dazu.
Warum?
Weil ich dieses Buch weggelegt habe nach den ersten zig Seiten....
War vielversprechend, aber dann doch öde.
Wie immer ergeht sich J.C.Oates in kleinlich-kleinsten Beschreibungen, die auf die Dauer nicht zu ertragen sind. - schade - hätte gutes Buch sein können.
Aber das erste hatte schon diese Art, na ja, war nicht schlecht, aber dieses konnte ich echt nicht mehr ertragen....