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Meine Zusammenfassung
Adam liegt da und spricht mit dem Mond. Die Katze leistet ihm Gesellschaft….
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„………..und Adam blickt dem Mond ins Gesicht, dann lacht er bitter:
‚Ein Lumpengesindel also sind wir!’ ruft Adam – ‚Du meinst, wir
sind ein Lumpengesindel? Achso! Du willst dich beklagen? Wir gefallen
dir nicht mehr? Deine Welt gefällt dir nicht mehr?’
Adam schaut suchend zum Heckenrosenstrauch, denn dort sitzt nachts
immer die Katze und lauert auf Beute. Auch jetzt sitzt sie da, und
Adam ruft: ‚Hast du das gehört, Katze? Seine Welt gefällt ihm nicht
mehr! Er hat die Nase voll. Ein Lumpengesindel nennt er uns’ Wie
findest du das, Katze? Sag was dazu!’ –
Aber die Katze sagt nichts dazu. - Dazu nichts und nichts zu all
dem andern.
Sie zählt heimlich die Mäuse die sie gefressen hat, und könnte
zufrieden sein. - -
‚Der hat doch noch nie Ruhe gegeben’ – denkt die Katze – ‚anstatt
zu warten, zu lauern und in die Stille zu lauschen, zerbrüllt er
die Nacht.’
Und sie faucht leise, weil sie an die Maus denken muss, die sie
nun nicht fressen wird……………..
“ …………..’Dabei hat alles so gut angefangen’, seufzt Adam. ‚Kannst
dich noch erinnern, Katze?’
– Die Katze schnurrt und schmiegt ihren Kopf in seine Hand, und
sie erinnert sich……“
Und jetzt beginnt die Geschichte, mal von der Katze, mal von Adam
erzählt.
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Verlag:
Hanser 2008
Seitenzahl: 104
Deutsch
ISBN-13: 9783446230965
ISBN-10: 3446230963
Die Autorin
Jutta Richter, geboren 1955, studierte Theologie und Germanistik
und lebt als freie Autorin im Münsterland. Für ihr Buch Der Tag,
als ich lernte, die Spinnen zu zähmen (2000) erhielt sie den Deutschen
Jugendliteraturpreis 2001.
Kurzbeschreibung/Klappentext:
"Und alle Tage waren Glück. So großes Glück, dass Adam es nicht
fassen konnte und manchmal mitten in der Nacht erwachte und Evas
Atem lauschte. So beginnt bei Jutta Richter eine der berühmtesten
Liebesgeschichten der Welt. In ihrer unverwechselbaren klaren und
poetischen Sprache erzählt die Autorin vom Aufbruch und vom Neubeginn,
von der unendlich großen Sehnsucht nach Glück, Liebe und Versöhnung,
von den Anfängen der Religion und dem Gelingen eines Menschenlebens."
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Meine
abschließende Meinung
Es ist also eine Geschichte/Märchen von dieser uralten Geschichte
von Adam und Eva, das mit dem Apfel und das mit der Vertreibung
aus dem Garten Eden….. nur ein kleines bisschen anders erzählt.
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Sinnlich
mit poetischer Sprache wird weiter erzählt, und zwar sehr spannend.
Obwohl der Kern der Geschichte mit der ursprünglichen Geschichte
übereinstimmt, ist sie doch viel näher an den Leser gebracht………und
zum Schmunzeln bei den Einwürfen der Katze kommt eine Nachdenklichkeit.
–
Es ist nämlich ein tiefer Sinn impliziert; gut, der ist auch in
der Ur-Geschichte von Adam und Eva, aber in der Sprache der Autorin,
und die wählt sie in einer unnachahmlichen Art, und so bekommt sie
ein wieder anderes Gesicht, wird uns nahe gebracht. .
"In dieser Nacht, als ich den Apfel aß, zerfiel ich in zwei Teile.
Und nichts war, wie es vorher war." –
hier
impliziert sie in Adam die Spaltung seines Ichs, der erste Schritt
zu Gut und Böse ….. Vor allem geht sie der Geschichte auf den Grund,
nämlich was sie eigentlich sagen will. – Die Sehnsucht des Menschen,
wieder zu diesem Paradies zurückzukehren, wird bleiben, immer. –
Aber warum hat der Mensch das selbst zerstört? –
Die
Verhaltensweisen, die geschildert werden, die aber auch die Katze
einwirft, bringen uns alle ‚Taten’ dieser ersten Menschen vor Augen.
–
Da ist zunächst Liebe und Vertrauen. – Dann kommt eine Gier dazu,
dann Nichtliebe bzw. zu große Liebe zum ersten Sohn, Nichtverstehen
des Partners, Misstrauen gegenüber Gott; die Unterstellung Adams
vom Negativen gegenüber Gott, der doch bisher sein Freund war. –
Auch
dass die Katze mit in die Kommunikation einbezogen wird, zeigt,
dass ursprünglich diese Symbiose zwischen Mensch und Tier da gewesen
sein muss, und dass sie später zerstört wurde; auch diese Harmonie
ist ein Teil der Hoffnung; Mensch, Tier, Natur im Allgemeinen wieder
vereint zu sehen.
Ein
sehr angenehm zu lesenden Büchlein, amüsant, aber hintergründig
ist die Geschichte; Sehnsucht, Hoffnung der Menschen allgemein spiegelt
sich darin.
Für
Erwachsene, aber auch für Kinder und Jugendliche geeignet, und ich
werde es künftig an Kinder oder Jugendliche verschenken, die in
meinem Familien- oder Bekanntenkreis sind.
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