Brigitte Riebe

 

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Klappentext:

"Regensburg, 1246. Pilar, Tochter und Erbin eines reichen Fernhändlers, macht sich auf den Jakobsweg nach Santiago de Compostela im äußersten Westen Spaniens. Begleitet von Tariq, ihrem treuen Diener, durchquert die blinde Pilgerin auf dem Sternenweg das mittelalterliche Europa in der Hoffnung, dass sie am Grab des heiligen Jakobus Heilung und Erlösung findet. Ungeachtet der Gefahren, die ihr Diener vermutet, vertraut sich Pilar auf der monatelangen Reise einigen Weggefährten an. Camino, dem weisen Pilger, der ihr seltsam vertraut erscheint, Moira aus Trier, die Mann und Kind verloren hat, Armando, dem suchenden Tempelritter, Estrella, die ihre Verlassenheit hinter einer fröhlichen Maske verbirgt. Auf schicksalhafte Weise verbinden sich die Lebensgeschichten von Pilar und ihren Miststreitern. Und jeder von ihnen ahnt, dass die beschwerliche Pilgerschaft niemanden unverändert lässt."

"In ihrem neuen großen historischen Roman entführt Brigitte Riebe ihre Leser ins Europa des 13. Jahrhunderts und nimmt sie mit auf die abenteuerliche Pilgerreise zum Apostelgrab des heiligen Jakob."

 

 

Brigitte Riebe (Brigitte Bögle; * 1953 in München) ist eine deutsche Schriftstellerin. Brigitte Riebe arbeitet als Schriftstellerin unter ihrem Namen, früher (bei Krimis) gelegentlich auch unter dem Pseudonym Lara Stern. Nach dem Abitur studierte Brigitte Riebe Geschichte, schloss das Studium mit der Promotion ab und arbeitete anschließend als Lektorin bei bekannten deutschen Verlagen. Brigitte Riebe ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann in München. Im Jahre 1992 publizierte sie bei Goldmann ihren ersten Kriminalroman "Nix Dolci", in dem sie als Protagonistin die Juristin Sina Teufel schuf, die seither in verschiedenen Kriminalromanen der Autorin als Heldin auftaucht. 1999 veröffentlichte sie den achten Kriminalroman „Liebeslang“ aus der Reihe der Sina-Teufel-Krimis, in dem sie sich von ihrer Titelfigur verabschiedete. Einer ihrer Sina-Teufel-Romane wurde unter dem Titel „Inzest“ im Jahr 1996 für ProSieben verfilmt. Neben ihren Kriminalromanen hat Brigitte Riebe auch zahlreiche Frauenromane publiziert. Ihr Themenschwerpunkt liegt seit einiger Zeit auf dem historischen Roman.

noch andere Bücher von ihr:

Palast der blauen Delphine (1994)
Eine Katze namens Moon (1997)
Pforten der Nacht (1998)
Schwarze Frau vom Nil (2000)
Isis (2001)
Straße der Sterne (2003)
Die sieben Monde des Jakobus (2004)
Die Hüterin der Quelle (2005)
Liebe ist ein Kleid aus Feuer (2006)

Das ganze Buch ist von der ersten Seit an sehr spannend geschrieben. Hochinteressant die geschilderten Geschehnisse im Mittelalter. Und dann die Schilderung der Wanderung über den Jakobsweg nach Compostela. Da machen sich ganz verschiedene Leute, aus ganz verschiedenen Richtungen und Ländern Europas auf den Weg. Und einige treffen aufeinander, schließen sich den anderen an, so auch Pilar und ihr Diener Tariq. Tariq bewahrt ein Tagebuch von Pilars Mutter auf, das sie ja nicht selbst lesen kann weil sie blind ist. Er zögert immer wieder es ihr vorzulesen und findet sich selbst nicht geeignet, das zu tun.

Auf dieser Reise trifft sie u.a. auch Camino, und es stellt sich später heraus, dass er tatsächlich ihr leiblicher Vater ist. Aber auch Estrella, die sich ihnen anschließt, eine junge Kartenlegerin, ist in Wirklichkeit ihre leibliche Schwester. Sie erfahren schießlich, was 20 Jahre vorher in Leon geschehen war, die Ereignisse damals, die dazu geführt hatten, dass die Mutter ihr erstes Kind, Estrella, an eine jüdische Familie gegeben hat, weil es in höchster Gefahr war, wie sie kurz nach der Verehelichung mit einem deutschen Kaufmann (diese Ehe sollte sie retten und ihr die Ausreise aus Spanien ermöglichen) nochmal Camino (damals Oswald) getroffen hatte, mit ihm eine letzte Liebensnacht verbrachte, schwanger wurde, dann mit Oswald nach Regensburg zog. Oswald meinte es sei seine Tochter, die dann in Regensburg geboren wurde. Also alles ziemlich verwickelt. Und es sind tausend Einzelheiten, die ich hier nicht erwähne, also auch das Ende des Buches verrate ich nicht, falls es jemand lesen möchte.

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