Anna Seghers

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Meine Zusammenfassung:

Crisanta erzählt acht Geschichten von acht Frauen. Sie spielen alle zu der Lebenszeit von Anna Seghers, also bis  1983, beginnend etwa 1914, wo auch Geschehnisse des ersten Weltkrieges als Hintergrundinformationen geschildert werden. Dann kommen die Geschichten, die in der Zeit des Dritten Reiches beginnen und mit dem Ende des zweiten Weltkrieges enden.

Bereits die erste Geschichte besticht durch ihre Erzählkunst, wo sie die Begebenheiten schildert und gleichzeitig vorgreift, auf zig Jahre später. Da sind z.B. zwei Mädchen, die Freundinnen sind, aber dann Jahre später die eine die andere *verrät* als Nazisympatisantin.
Einen weiten Raum nimmt die Zeit in Mexiko ein; hier werden einige Mädchen-Frauenschicksale zum Inhalt, eines davon ist Crisanta. Politische wie auch soziale Hintergründe, die davon beeinflussten Lebensläufe der einzelnen Menschen werden hier sehr gut verständlich geschildert; Anna Seghers versteht es hervorragend, alles so zu schildern, dass ein Spannungsbogen vom Anfang bis zum Ende entsteht, und der Leser sich sehr gut in die Lage der einzelnen Personen hineinversetzen kann.
Ein breiter Raum nimmt dann der Spanische Bürgerkrieg ein, wo Verzahnungen nach Mexiko geschildert werden, das Schicksal von Frauen, deren Partner als Freiheitskämpfer meistens in aller Welt unterwegs sind und sich der Solidarität und Loyalität ihrer Frauen gewiss sind.
Die Frauen leisten im Hintergrund wichtige Arbeit für die Widerstandsbewegung.


 

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Es ist das erste Buch, das ich von Anna Seghers gelesen habe, und verführt dazu, alle Bücher der Seghers lesen zu wollen. 

Was ich auch vorhabe. 


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