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Meine
Inhaltsangabe:
Wie
rechts schon auf der Buchrückseite zu lesen ist, begibt sich
Benito auf eine lange und umständliche Reise. Dieses Blau,
das er dringend braucht, weil seine Stammkundschaft unbedingt genau
sein Muster mit genau diesem Blau immer wieder braucht, um das Geschirr
wieder zu vervollständigen, oder auch, um die Aussteuer der
Töchter mit genau diesem Geschirr zu vervollständigen.
Benito
ist dringend auf dieses Blau angewiesen. Sein bisheriger Lieferant,
ein Deutsch-Mexikaner mit Verbindungen nach Deutschland, kann nicht
mehr liefern, weil Mexiko auf Seiten der USA im Krieg gegen Deutschland
ist und jeglicher Handel während des Krieges mit Deutschland
mit deutschen Firmen verboten ist. - So gibt ihm eine Tante Eusebia
einen Tipp, wo in einem Bergwerk aus dem Abfall dieses Blau gewonnen
wird. - Benito begibt sich auf eine lange beschwerliche Reise, sein
Geld ist bald alle, er besucht unterwegs alle möglichen Verwandten,
um dann weiterreisen zu können, muss er sich Arbeit suchen,
mit dem Geld kann er dann endlich weiterreisen. - Über eine
junge Frau erfährt er dann den Ort, wo sich sein entfernter
Verwandter, der dieses Blau herstellen kann, wohnt. - Dieser wohnt
weitab in der Wildnis, mit nur einem Compagnon farbriziert er dieses
Blau und lebt dort verborgen in der Wildnis. - Da Tante Eusebia
auch seine Tante ist, fasst er Vertrauen zu Benito und gestattet
ihm schließlich, wenn er mithilft bei der Herstellung dieses
Blaus, sich auch täglich etwas davon abzuzweigen. - Endlich
sind seine ganzen Dosen voll und er kann sich auf den Heimweg machen.
Er
wird zuhause von seiner Familie sehnlichst erwartet, und so kann
er nun endlich wieder sein Geschirr mit diesem Blau verzieren, der
Lebensunterhalt für seine große Familie ist gesichert.
Kurz
danach bekommt er das Blau dann plötzlich wieder angeboten,
aber er weigert sich, dieses zu kaufen, bleibt seinem so schwierig
auszumachenden Lieferanten treu.
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Ihr ausführliche Biografie ist
hier:
nachzulesen.
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Diese
Geschichte wird interessant durch die Schilderungen der vielen Menschen,
die Benito unterwegs trifft. Sehr oft in armseligen Behausungen
lebende Mexikaner, die sich irgendwie ihren Lebensunterhalt verdienen.
- Und zwischen diesen Begegnungen sind dann immer die Fahrten in
einem Zug, einem Bus, einem Truck, einem Fuhrwerk, und auch lange
Fußwege hat Benito zu bewältigen, oft auf Essenund Trinken
von fremden Leuten angewiesen, die er unterwegs antrifft. - So schläft
und isst er in vielen unterschiedlichen Familien und Behausungen.
Das
wirkliche Blau ist ein sehr nettes kleines Büchlein, leicht
zu lesen und in der unnachahmlichen Sprache der Anna Seghers unübertroffen.
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