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Meine Zusammenfassung
Es wird geschildert, wie ein Mädchen und ein Mann als wenige Überlebende
einer Schiffskatastrophe an Land kommen und dann bei einem Stamm
landen.
Dieser
Stamm wiederum *verkauft* sie an andere über einen anderen Schwarzen,
danach stellt sich heraus, dass, wenn dieser nichts bezahlt hätte,
sie von diesem Stamm vermutlich getötet worden wären.
Es wird geschildert, wie diese beiden sich unter widrigsten Umständen
buchstäblich *durchschlagen*.
Anderer Schauplatz: eine Familie erwirbt ein großes Grundstück mit
einer Farm, dessen vorherige Bewohner von den Aborigines ermordet
worden waren - - -das wird verschwiegen, und diese Familie beginnt
jetzt auf dieser Farm ihr Leben.
Bis jetzt ist dazu noch kein Zusammenhang mit diesem Pärchen oben,
aber der kommt noch.
Ja,
es gibt einen Zusammenhang, und sogar ziemlich schnell. Diese Familie
hatte die Schiffbrüchigen *abgekauft*, und so sind die beiden jetzt
bei dieser Familie auf der Farm, das Mädchen kommt dann aber in
Perth zu diesen Leuten, zu denen ihr Vater eigentlich fahren wollte
um zusammen Geschäfte zu machen.
Das Mädchen lebt schließlich in dieser Familie, wird ausgenutzt,
soll dann mit einem alten Knacker verheiratet werden und und - -
- - -
Ihr ehemaliger Partner arbeitet als *Landvermesser*. - - -
Das Farmerehepaar lebt sehr vereinsamt, der Mann betrinkt sich jede
Nacht und schläft draußen, seine Frau erduldet das, bekommt aber,
als sie mal mit ihrem Mann in die Stadt fährt zum Einkaufen, Kontakt
mit einer reichen Dame - - -
Es
geht dann sehr turbulent weiter, die Farmersfrau und der Schiffbrüchige
beginnen ein Verhältnis, der Farmer erschießt sich, die Frau beginnt
mit dem Schiffbrüchigen ein neues Leben, das aber bald schrecklich
wird - - -
und
schließlich trifft er dann seine ehemalige Gefährtin, die mittlerweile
bei der reichen Dame als Sekretärin weitab auf einer Farm arbeitet,
sie verlieben sich, haben ein Verhältnis; er will jetzt die Witwe,
die er geheiratet hatte, um die neue Stelle als Verwalter einer
Goldmine zu bekommen, loswerden.
Nach
einem Steppenbrand geht die Frau schließlich nach Katherine, er
ist sie mal los - - -er trifft sich mit dem Mädchen, das auch noch
einen Verehrer hat; einer der Söhne der reichen Dame hat sich in
sie verliebt, der eine Sohn kam bei einem Kampf mit den Aborigines
ums Leben, mit dessen Frau sie dann die Farm leitet, so lange der
überlebende Sohn auf Reise geht, um eine Rinderherde weit weg zu
treiben und zu verkaufen - - -.
Und
so geht es turbulent weiter - - -eigentlich schon trivial, wenn
da nicht sehr interessante Begebenheiten, Bräuche, Stammesrituale
usw. der Aborigines einfließen würden, und nicht nur das, auch das
gesamte Umfeld der eingewanderten Engländer, Deutschen, Chinesen
usw., ihre Geschäfte und Lebensweisen werden im Umfeld auch geschildert.
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Patricia Shaw wuchs in Melbourne auf. Sie war
Assistentin des Gouverneurs von Queensland und Leiterin des Archivs
für Oral History im Parlament. Heute lebt und arbeitet sie in
Queensland.
Ihre Sagas haben ein eigenes Genre begründet. Ihre mittlerweile
vierzehn Romane sind internationale Bestseller.
Ein paar Auszüge:
"Zuerst kam der Regen. Der heiß ersehnte, kühlende Regen, der das
Salz von den Decks spülte und Passagiere und Mannschaft nach oben
trieb, wo sie in allen möglichen Gefäßen Eimern, Töpfen und sogar
Hüten - das kostbare Nass auffingen."
"Nach der langen Reise vom Kap der Guten Hoffnung durch die Schwüle
eines schier endlos scheinenden Sommers schüttelte sich die Cambridge
Star wie ein Hund, der aus dem Wasser steigt. Bald waren die Segel
wieder geschmeidig und blähten sich in den ersten Böen. Denn mit
dem Regen kam der lang ersehnte Wind, der sie nun schnell an die
Westküste Australiens bringen würde."
"Kapitän Bellamy, der am Steuerrad stand, lächelte unter seinem
dunklen, kurz gestutzten Bart. Es war seine erste Fahrt zu den Antipoden,
und er war nicht ohne Furcht in den Indischen Ozean eingesegelt.
In seinen Ohren klangen noch immer die Warnungen vor den unberechenbaren
Winden nach, den Roaring Forties, die ein Schiff zu einer Geschwindigkeit
von bis zu neunzig Knoten antreiben und die Wellen zu haushohen
Mauern aufpeitschen konnten. Doch ihm hatte sich der Ozean gnädig
gezeigt, vielleicht zu gnädig sogar, denn während all der langen
Wochen, die hinter ihnen lagen, hatten sie kein einziges Unwetter
erlebt. Im Gegenteil, es hatte sich nicht der kleinste Windhauch
geregt, und - - -"
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