Patricia Shaw

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Meine Zusammenfassung  
Es wird geschildert, wie ein Mädchen und ein Mann als wenige Überlebende einer Schiffskatastrophe an Land kommen und dann bei einem Stamm landen.

Dieser Stamm wiederum *verkauft* sie an andere über einen anderen Schwarzen, danach stellt sich heraus, dass, wenn dieser nichts bezahlt hätte, sie von diesem Stamm vermutlich getötet worden wären.
Es wird geschildert, wie diese beiden sich unter widrigsten Umständen buchstäblich *durchschlagen*.

Anderer Schauplatz: eine Familie erwirbt ein großes Grundstück mit einer Farm, dessen vorherige Bewohner von den Aborigines ermordet worden waren - - -das wird verschwiegen, und diese Familie beginnt jetzt auf dieser Farm ihr Leben.
Bis jetzt ist dazu noch kein Zusammenhang mit diesem Pärchen oben, aber der kommt noch.

Ja, es gibt einen Zusammenhang, und sogar ziemlich schnell. Diese Familie hatte die Schiffbrüchigen *abgekauft*, und so sind die beiden jetzt bei dieser Familie auf der Farm, das Mädchen kommt dann aber in Perth zu diesen Leuten, zu denen ihr Vater eigentlich fahren wollte um zusammen Geschäfte zu machen.

Das Mädchen lebt schließlich in dieser Familie, wird ausgenutzt, soll dann mit einem alten Knacker verheiratet werden und und - - - - -
Ihr ehemaliger Partner arbeitet als *Landvermesser*. - - -
Das Farmerehepaar lebt sehr vereinsamt, der Mann betrinkt sich jede Nacht und schläft draußen, seine Frau erduldet das, bekommt aber, als sie mal mit ihrem Mann in die Stadt fährt zum Einkaufen, Kontakt mit einer reichen Dame - - -

Es geht dann sehr turbulent weiter, die Farmersfrau und der Schiffbrüchige beginnen ein Verhältnis, der Farmer erschießt sich, die Frau beginnt mit dem Schiffbrüchigen ein neues Leben, das aber bald schrecklich wird - - -

und schließlich trifft er dann seine ehemalige Gefährtin, die mittlerweile bei der reichen Dame als Sekretärin weitab auf einer Farm arbeitet, sie verlieben sich, haben ein Verhältnis; er will jetzt die Witwe, die er geheiratet hatte, um die neue Stelle als Verwalter einer Goldmine zu bekommen, loswerden.

Nach einem Steppenbrand geht die Frau schließlich nach Katherine, er ist sie mal los - - -er trifft sich mit dem Mädchen, das auch noch einen Verehrer hat; einer der Söhne der reichen Dame hat sich in sie verliebt, der eine Sohn kam bei einem Kampf mit den Aborigines ums Leben, mit dessen Frau sie dann die Farm leitet, so lange der überlebende Sohn auf Reise geht, um eine Rinderherde weit weg zu treiben und zu verkaufen - - -.

Und so geht es turbulent weiter - - -eigentlich schon trivial, wenn da nicht sehr interessante Begebenheiten, Bräuche, Stammesrituale usw. der Aborigines einfließen würden, und nicht nur das, auch das gesamte Umfeld der eingewanderten Engländer, Deutschen, Chinesen usw., ihre Geschäfte und Lebensweisen werden im Umfeld auch geschildert.

 



Patricia Shaw wuchs in Melbourne auf. Sie war Assistentin des Gouverneurs von Queensland und Leiterin des Archivs für Oral History im Parlament. Heute lebt und arbeitet sie in Queensland.





Ihre Sagas haben ein eigenes Genre begründet. Ihre mittlerweile vierzehn Romane sind internationale Bestseller.




Ein paar Auszüge:

"Zuerst kam der Regen. Der heiß ersehnte, kühlende Regen, der das Salz von den Decks spülte und Passagiere und Mannschaft nach oben trieb, wo sie in allen möglichen Gefäßen Eimern, Töpfen und sogar Hüten - das kostbare Nass auffingen."

"Nach der langen Reise vom Kap der Guten Hoffnung durch die Schwüle eines schier endlos scheinenden Sommers schüttelte sich die Cambridge Star wie ein Hund, der aus dem Wasser steigt. Bald waren die Segel wieder geschmeidig und blähten sich in den ersten Böen. Denn mit dem Regen kam der lang ersehnte Wind, der sie nun schnell an die Westküste Australiens bringen würde."

"Kapitän Bellamy, der am Steuerrad stand, lächelte unter seinem dunklen, kurz gestutzten Bart. Es war seine erste Fahrt zu den Antipoden, und er war nicht ohne Furcht in den Indischen Ozean eingesegelt. In seinen Ohren klangen noch immer die Warnungen vor den unberechenbaren Winden nach, den Roaring Forties, die ein Schiff zu einer Geschwindigkeit von bis zu neunzig Knoten antreiben und die Wellen zu haushohen Mauern aufpeitschen konnten. Doch ihm hatte sich der Ozean gnädig gezeigt, vielleicht zu gnädig sogar, denn während all der langen Wochen, die hinter ihnen lagen, hatten sie kein einziges Unwetter erlebt. Im Gegenteil, es hatte sich nicht der kleinste Windhauch geregt, und - - -"


Sehr interessant dieses Buch, wenn auch, wie schon oben gesagt, es sehr allen anderen ähnelt, die ich schon über Australien gelesen habe. Das ist ein ganz interessantes und spannendes Buch; natürlich gibt's von dieser Sorte Hunderte, und viele davon habe ich auch schon gelesen. Aber es ist immer wieder anders. Hier z.B. bekommt man viel davon mit, wie und wo die Aborigines leben, die verschiedenen Stammeskulturen usw.

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