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Meine Zusammenfassung:
Hier hat Amy
Tan sehr viele Begebenheiten, Geschichten, Erzählungen gesammelt,
die sie in diesen Roman verpackt hat, wo die Protagonistin von ihrer
Halbschwester erzählt, die aus China in die USA zu ihrer Familie
stößt. Die genaue Herkunft von Kwan, bleibt immer etwas ungewiss.
Sie erzählt
solche unglaublichen Geschichten, und es wird nie so richtig klar,
was Wahrheit und was einfach Phantasie ist. - Und darin ist Kwan
einfach großartig. - Sie hat, nach eigenen Angaben: Yin-Augen -
Das heißt, sie sieht die Toten, spricht mit ihnen usw. - Diese hundert
verborgenen Sinne erklärt sie so (ich versuche das mal, ganz kurz
zu fassen). Alle Sinne, die vor den 5 bekannten Sinnen schon da
waren, bzw. sind. Sie zählt dazu alle Gefühle, nicht kognitiv begreifbaren
Empfindungen usw. Sie führt dazu zahlreiche Beispiele an, die einfach
zu umfangreich sind, um sie hier kurz zu erklären, also man muss
das Buch schon lesen.
Sind die Ereignisse
zuhause in USA schon sehr witzig und unglaublich ulkig, in Bezug
auf die chinesischen Bräuche in den Dörfern in China, die Kwan zum
Besten gibt, so geht es erst richtig los, als Kwan mit der Protagonistin
und ihrem Mann, von dem sie eigentlich getrennt lebt, eine Reise
nach China unternimmt. Kwan möchte unbedingt die Trennung bzw. Scheidung
der beiden verhindern und klügelt ihre eigenen Tricks aus, um die
beiden wieder zusammenzubringen. Was ihr auch nach und nach gelingt.
So landen sie
schließlich in einem ganz abgelegenen Dorf, wo die Zivilisation
noch nicht eingekehrt ist, und wohnen im Haus ihrer gerade verstorben
Ziehmutter. Das Haus ist mehr eine Hütte, der Boden ist gestampfter
Lehm, in einer Ecke des einzigen Hauptraums gibt's ein kleines Zimmer,
in dem lediglich ein uraltes Doppelbett steht. Tja, es gibt sonst
keinen Platz zum Schlafen, die drei sollen also in diesem einen
Bett schlafen, und das für zwei Wochen. Zu essen gibt's in Ermangelung
von anderem gegrillte Heuschrecken, und alle möglichen exotischen
Sachen, die sie noch nie gegessen haben, die aber gut schmecken.
Dann kommt Kwan wieder mit ihren Geschichten….da kommt dann wieder
Traum, Phantasie und Wirklichkeit total durcheinander, also es wird
teilweise sehr chaotisch, was sie da so alles erzählt….
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Amy Tan wurde 1952 als Tochter chinesischer Einwanderer
in Oakland, Kalifornien, geboren. Ihr Vater und ihr Bruder starben,
als sie fünfzehn Jahre alt war. Ihre Mutter, Tochter einer wohlhabenden
Familie in Shanghai, mußte drei Töchter aus erster Ehe in China
zurücklassen; sie kehrteerst 1978 zum erstenmal in ihre Heimat zurück
Amy Tan lebt heute mit ihrem Mann in San Francisco. Ihr zweiter
Roman *Die Frau des Feuergottes* erschien als Hardcover im Goldmann
Verlag, war auch in Deutschland monatelang auf der Beststellerliste.
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Amy
Tan versteht es wie in allen ihren Büchern, sehr viel Witz in alles
zu packen, und dennoch ist hinter allem etwas Wahres, Ernstes zu
finden. Die chinesische Mentalität kann sie nie ganz ablegen. Auch
wenn sie und die meisten ihrer Familienangehörigen in USA leben.
Kontakte zu China sind immer noch da, und vor allem die vielen Geschichten
ihrer eigenen Mutter oder Großmutter, die sie immer wieder in ihren
Romanen verarbeitet. Da ich von der Autorin fast alle Bücher gelesen
habe, kann ich nur immer wieder meine Begeisterung über ihre Sschreibweise
betonen. Leider war sie einige Zeit schwer erkrankt, gab also keine
neuen Bücher von ihr, aber ich glaube sie ist wieder soweit gesundet.
Sie lebt schon seit ihrer Kinderzeit in USA, und nur zu kürzeren
Aufenthalten ist sie mal in China. Auch darüber hat sie ein Buch
geschrieben, und auch ein ganz interessantes über Burma/Birma, heute
Myanmar genannt.
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