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Klappentext:
"Ahmed ist achtzehn Jahre alt, gemeinsam
mit seiner irischen Mutter lebt er irgendwo in New Jersey. Sein
Vater, ein Araber, hat die Familie früh verlassen. Aber die Trennung
der Eltern liegt lange zurück, und im New Prospect gibt es viele
kaputte Familien. Ahmed ist ein ausgezeichneter Schüler, redegewandt
und klug, ein junger Mann, der im amerikanischen System Karriere
machen könnte. Doch er hat sich schon anders entschieden: Konsequent
kapselt er sich von seiner Umwelt ab und hat im islamischen Fundamentalismus
ein neues Zuhause gefunden. Er ist bereit, für seinen Glauben sein
eigenes Leben zu opfern - und das Leben anderer.
"Terrorist" ist ein mutiges und zugleich besonnenes Buch. Es meidet
die Extreme und gibt nicht vor, die Ursprünge des Terrorismus ausleuchten
zu können. Das Ergebnis ist eine Innenansicht von Terror und Fundamentalismus,
die simplen Schuldzuweisungen den Boden entzieht. "Terrorist" ist
einer der wichtigsten Romane John Updikes."
"Es gibt genug Menschen,
die vor der arabischen Bedrohung warnen. Da mag man es mir zugestehen,
den jungen Mann so sympathisch darzustellen, wie es mir möglich
ist. Er ist mein Held. Ich habe versucht, ihn zu verstehen und seine
Welt zu beschreiben." >John Updike<
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John Updike, geboren am 18. März 1932 in Shillington,
Pennsylvania, Studium in Harvard und an der Ruskin School of Fine
Arts in Oxford.
Von 1955 bis 1957 war er Redaktionsmitglied des
"New Yorker". Er veröffentlichte Romane, Erzählungen, Essays, Gedichte
und ein Theaterstück.
Ausgezeichnet wurde sein Werk u.a. mit dem National
Book Award, dem National Book Critics Circle Award, dem Prix Medicis
und zweimal mit dem Pulitzerpreis.
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Ich
habe von Updike noch kein Buch gelesen, ist also das erste von ihm.
Mir gefällt seine Schilderung, wie er recht sachlich die Situationen
beschreibt.
Nicht
dass er auch nur entfernt etwas, was er beschreibt, für *gut* hält,
er enthält sich jeglicher Wertung und überlässt es dem Leser, zu
denken was zu denken ist…. Und das wird bei jedem anders sein.
Aber
wenn der Leser nach dem Lesen dieses Buchs zumindest mal angeregt
wurde, über diese Problematik nachzudenken, dann ist das schon was
in meinen Augen. Und deshalb möchte ich das Lesen dieses Buchs ausdrücklich
empfehlen.
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