Tatjana Ustinowa

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Wie beweist du, dass du einen Mord NICHT begangen hast? Wenn der Tote nicht nur der eigene Chef war, sondern auch noch im Treppenhaus deines Hauses liegt? Und die Leute zu allem Überluss behaupten, er sei dein Liebhaber gewesen....?

Die Miliz freut sich über diese Hauptverdächtige auf dem Silbertablett  und strengt sich nicht gerade übermäßig an, auch andere Spuren zu verfolgen.

Also muss Kira, eigentlich gut organisierte Karrierejournalistin und allein erziehende Mutter eines Dreizehnjährigen, versuchen, ihren Kopf mit Hlfe eigener Ermittlungen wieder aus der Schlinge zu ziehen. Unterstützt wird sie dabei von Sergej, ihrem geschiedenen Mann, dem diese Gelegenheit zu einer neuerlichen Annäherung wie gerufen kommt......


 


Tatjana Ustinowa, Jahrgang 1968, studierte Aerodynamik am renommierten Moskauer Physikalisch-Technischen Institut.

Bevor sie zu schreiben begann, arbeitete sie beim Fernsehen. Inzwischen hat sie in Russland 14 Kriminalromane veröffentlicht - 

mit Millionenauflagen.


Diese Art von Kriminalroman ist hier im Westen nicht gerade häufig zu finden.

Fängt an mit ziemlich trivialem  Hintergrund, also geschiedenes Paar liebt sich doch noch, das Kind der beiden möchte, dass sie wieder zusammenkommen, also wieder heiraten usw.

Da kommt dieser Zwischenfall mit dem Toten im Treppenhaus dem Jungen gerade Recht, und da seine Mutter verdächtigt wird, mit dem Tod ihres Chefs, der ausgerechnet ermordet wurde, als er sie geschäftlich besuchen wollte,  was zu tun zu haben,  ruft er seinen Vater an, der auch prompt kommt.....und die Recherche dieses Falls mehr oder weniger übernimmt......

Die Handlung zieht sich mehr träge dahin, erst im letzten Viertel des Buchs kommt etwas Spannung auf; aber auch der Schluß ist nicht spektakulär...

Ganz nett geschriebenes Buch dieser russischen Autorin, und vermutlich deshalb mit Millionenauflagen in Russland belohnt, weil es in Russland schlichtweg sehr wenig Krimi-Autoren gibt. - Und: sämtliche technischen Errungenschaften, im Westen längst zum Alltag gehörend, werden auch auffallend erwähnt, sind also im heutigen Russland selbstverständlich, wenn man der Autorin glauben will....

Ich habe dieses Buch aus Neugier gelesen, weil mir die Autorin total unbekannt war.

Aber das eine Buch reicht. Alle anderen, die sie geschrieben hat, werden ähnlich sein und wecken nicht grerade  meine Lust, sie auch zu lesen.

Aber: dennoch ein nettes lesenswertes Büchlein.


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