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Meine Zusammenfassung:
In diesem Buch beschreibt er, wie Matt von zuhause aufbricht und
wie seine Reise verläuft.
Von Anfang an sehr spannend geschrieben, wird es aber besonders
interessant, als er seine Reisen mit den Schlittenhunden beginnt.
Er hatte eine trächtige Hündin gekauft, weil er
irgendwo gehört hatte, dass man in Alaska Hunde braucht. - Diese
Hündin, von ihm *Gold* genannt, wirft nach einigen Wochen 7 Welpen.
- Als sie groß genug sind, versucht er sie vor einen Schlitten zu
spannen, aber es klappt einfach nicht, sie machen nur Unsinn. -
Da begegnet er einem alten Mann, der in der Gegend herumstreift,
den alle kennen, aber niemand weiß wo er eigentlich lebt. - Dieser
hat ein Hundegespann, und diesen trifft Matt in der Wildnis, und
der alte Mann nimmt dann einen Hund nach dem anderen zu seinem Gespann,
damit sie lernen, wie man einen Schlitten zieht. Und das klappt
hervorragend, bald hat Matt ein funktionsfähiges Gespann.
Er liebt seine Hunde über alles, und bis die Rangordnung
unter ihnen geregelt ist, gibt es auch einzelne Kämpfe unter den
Hunden. -
So durchzieht er mit seinem Gespann die weite Landschaft, ist total
begeistert über die Schönheit der Natur, der Einmaligkeit der Einsamkeit
und ihrer Geheimnisse. Er muss Abenteuer bestehen, bei bis unter
-50°, erlebt Angriffe und lebensgefährliche Situationen. Später
hat er auch noch zwei Pferde.
Als er dann auch Indianerstämme trifft, die ihm sehr feindlich gesinnt
sind, lernt er auch Gebräuche und Sitten der Indianer kennen, und
die Verbindung des alten Mannes zu den Indianern wird deutlich sichtbar.
Als er eine Indianerin, Nastasia, zum ersten Mal
sieht, verliebt er sich sofort in sie, aber sie begegnet ihm mit
abgrundtiefem Hass. -
Als er schließlich eine Goldader findet, seine Claims absteckt,
wird er von dem alten Mann beobachtet. Dieser wortkarge alte Mann
versucht ihm mit ganz wenigen Worten klar zu machen, dass nicht
das Gold zählt. -
Der alte Mann und auch die Indianer hatten beschlossen,
jeden Weißen, der in dieses Tal kommt um Gold zu schürfen zu töten.
Und da der alte Mann und auch die Indianer meinen, Matt würde jetzt
seinen Claim anmelden um mit dem Goldschürfen zu beginnen, muss
der alte Mann ihn töten.
Matt hat jedoch erkannt, was angerichtet wird, wenn
die Goldsucher über ein Tal herfallen. Es wird verschandelt, die
Natur wird grausam zugerichtet, nichts ist mehr wie es vorher war.
Das ist sehr gut zu sehen an der Stadt Dawson, die in kürzester
Zeit entstanden war, zuerst standen dort ein paar Zelte, dann wurden
Hütten gebaut und bereits nach ein paar Monaten war eine große Stadt
daraus geworden mit großen Häusern Bars, Saloons, goldverarbeitender
Industrie.
Allerdings waren nur einige wenige ganz reich geworden, die meisten
der Goldsucher kehrten wieder nachhause zurück oder mussten für
karge Löhne bei den Reichen in den Goldbergwerken arbeiten, wenn
sie überhaupt Arbeit bekamen, ansonsten vegetierten sie arm dahin,
oft nahe dem Hungertod, ohne feste Bleibe oder Dach über dem Kopf.
Also Matt schüttet seine Grabungen wieder zu und
beschließt, auf das Gold zu verzichten, den Claim nicht anzumelden.
Das wissen die Indianer und der alte Mann allerdings nicht. Und
er wird von Nastasia und dem alten Mann verfolgt, die ihn töten
wollen. -
Was Matt nicht weiß: Nastasia ist die Tochter des alten Mannes.
Ihre Mutter, eine Indianerin, war von Weißen vergewaltigt und getötet
worden. Nastasia war 12 Jahre alt und war dabei gewesen.
Es gibt schlimme Kämpfe, Matt wird auch angeschossen
von Nastasia, zwei seiner Hunde kommen ums Leben, auch seine zwei
Pferde werden getötet. -
Schließlich kann er Nastasia und dem alten Mann
glaubhaft machen, dass er ihr Tal nicht verschandeln wird und er
kann Nastasia nach sehr langen Zweifeln ihrerseits erobern.
Der alte Mann erschießt sich allerdings am Ende, Nastasia und Matt
finden ihn, aber er ist tot.
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Der Autor:
Nicolas Vanier, 1962 im Senegal geboren, ist wie sein Vorbild Jack
London Abenteurer und Schriftsteller. Im Winter 1998/99 überwand
er als erster nur mit dem Hundeschlitten eine 8600 km lange Strecke
durch Alaska und Kanada in 99 Tagen. Von der Erfüllung dieses Lebenstraums
berichtet er in dem Bestseller "Die weiße Odyssee".
"Als seine Tochter Montaine 18 Monate alt war, zogen
Nicolas und seine Frau Diane mit ihr für ein Jahr in die Wildnis
Kanadas. Dieses, sein größtes Abenteuer dokumentierte Vanier in
dem Erfolgsbuch "Das Schneekind".
Zwischen den Expeditionen lebt Nicolas Vanier mit
seiner Familie als Schlittenhundzüchter in Frankreich in der Sologne.
Zuletzt erschienen:
"Der Sohn der Schneewüste", und "Der weiße Sturm".
Buchdaten:
Verlag: MALIK 2005 Ausstattung/Bilder: 2005. 426 S., 34 Abb. auf
16 Bildtaf.
Seitenzahl: 426
Deutsch
ISBN-13: 9783890293059
ISBN-10: 3890293050
Klappentext:
"Mich hat diese Geschichte immer schon in ihren Bann geschlagen:
diese Expedition von zig Tausenden, die über Nacht alles zurückließen,
um an einem Fluss namens Klondike Gold zu finden…." "Nicolas Vanier
ist vom Norden fasziniert, seit er denken kann, und wie sein Idol
Jack London hat er die Weiten Kanadas und Alaskas, über die er so
spannend schreibt, selbst überwunden. In seinem neuen Besteller
spürt er dem Schicksal der Männer nach, die Ende des neunzehnten
Jahrhunderts kamen, um ihr Glück zu machen. Von überall her strömten
sie in die Küstenstädte und heuerten auf Überseschiffen, Raddampfern
und einfachen Flusskreuzern an. Nach lebensgefährlicher Überfahrt
begann das eigentliche Abenteuer: der Weg über schneebedeckte Pässe
und durch reißende Stromschnellen. Auch der junge Dockarbeiter Matt
aus San Francisco erliegt dem Lockruf der Wildnis, ohne jedoch auf
die eine phantastische Goldader zu stoßen. Nach einer Affäre mit
dem Saloonmädchen Blanquette zieht Matt sich mit seinen Schlittenhunden
in die Einsamkeit einer Blockhütte zurück. Hier, im Zweikampf mit
der Natur und an der Seite der Indianerin Nastasia, findet Matt
schließlich, wonach er wirklich gesucht hat."
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Meine
abschließende Meinung
Das ist das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe. Und
ich werde seine anderen Bücher sicher auch lesen. Die Geschichte
ist so spannend, dass ich dieses Buch sehr schnell gelesen hatte.
- Eindrucksvoll vor allem wird die ganze Natur geschildert; und
dazu dann die Verhaltensweisen der Weißen, die das alles zerstören
wollen. - Dagegen dann die Indianer, die nach ihren Naturgesetzen
leben und ihre angestammte Heimat verteidigen wollen. - Dabei geht
es gar nicht primär um das Gold. - Diese Goldgier ist den Indianern
nicht gegeben. - - - Sehr schön wird beschrieben, wie beide Gruppen
sich gegenseitig sehen, aber auch, dass es Ausnahmen gibt; wie z.b.
diesen Matt. - Aber um das den Indianern glaubhaft zu machen, ist
viel Zeit, aber auch der Aufbau von Vertrauen nötig. Dass dann auch
noch eine Liebesgeschichte dazu kommt, nun gut, auch das ist Matt
zwar behilflich, aber letztendlich nicht seine Intention, als er
am Ende beschließt, auf das Gold zu verzichten. - Alles in allem
eine sehr spannende Abenteuergeschichte, mit sehr viel, dass sie
uns geben kann.
Auch
wenn in meiner Inhaltsangabe sehr viel verraten wird, ist noch lange
nicht alles zu erfahren, vor allem nicht diese vielen, sehr interessanten
Einzelheiten, die das Buch so wunderbar machen.
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